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Thema: Wiedereinstieg in den Beruf

  1. #21

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    Standard ...nicht jede, die will/muß darf auch

    Hallo lumajo,

    schön, dass mal jemand die Seite der Mütter angesprochen hat, die keine Wahl haben, arbeiten gehen müssen und denen dann das Leben unnötig schwer gemacht wird.
    Nach dem dritten Kind wollte ich wieder arbeiten gehen, teilzeit. Obwohl schon lange im voraus meinem Arbeitgeber angekündigt, wurde mir die Teilzeitstelle verweigert. Reden half nicht, also Anwalt, der die Firma darauf aufmerksam gemacht hat, dass sie lt. Teilzeitarbeitsgesetz dazu verpflichtet sind, mir eine Teilzeitstellung zur Verfügung zu stellen. Da blieb meinem Chef nichts anderes übrig. Also habe ich alles organisiert, die beiden Großen in der längeren Betreuung in der Schule, der Kleine über Mittag im Kiga. Mit Arbeits- und Fahrtzeit konnte ich nicht rechtzeitig zuhause sein. Ja, und dann wollte ich anfangen, da wurde mir mitgeteilt, dass man jetzt in zwei Schichten arbeitet und ich für die spätere Schicht, Arbeitsbeginn 10.00 Uhr vorgesehen sei und nicht wie früher ab 8.00 Uhr. Da war meine ganze Planung hinüber. Ich habe keine Verwandten, auf die ich hätte zurückgreifen können. Die Kosten für zusätzliche Betreuung hätten meinen Verdienst aufgefressen und so blieb mir nichts anderes übrig, als zu kündigen. Leider gibt es immer noch genug Arbeitgeber, die von familienfreundlicher Arbeitsumgebund für ihre Mitarbeiter nichts mitbekommen haben.
    Leider ist es zur Zeit nicht so einfach einen Job zu bekommen, aber ich hoffe darauf, dass die Zeiten besser werden, auch wenn die Kinder älter sind.

  2. #22

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    Ich hatte das Glück, dass ich nach meinen drei Kindern, etwa 5 Jahre auseinander, wieder Teilzeit in den Beruf einsteigen konnte, jeweils bei einem anderen Arbeitgeber. Ich habe damals den Erziehungurlaub volle 3 Jahre ausnützen können und auch einen passenden Kindergartenplatz bekommen. Dadurch, dass mein Mann Schicht arbeitet und meine Chef's sehr kinderfreundlich/flexibel waren und sind, hat mir das natürlich sehr geholfen.

  3. #23

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    Ich hatte mich nach der Geburt meiner Tochter entschieden 1 Jahr auszusetzen und bin seit einem halben Jahr jetzt als Teilzeitkraft in einem geschäft angestellt. Vollzeit wollte ich meinem Kind nicht zumuten, denn es soll ja auch etwas von mir haben. Somit haben wir etwas Zeit, was geminsames zu unternehmen. In Vollzeit werde ich gehen, wenn sie in die Kita kommt.

  4. #24

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    Da ich bei meinem ersten Sohn noch mitten in der Ausbildung steckte, bin ich nach den 8 Wochen Mutterschutz wieder voll auf die Arbeit gegangen (mein Mann, blieb das erste halbe Jahr zu Hause und seine Mutter haben sich um den Kleinen gekümmert). Nach der Ausbildung bin ich dann auf 20 Wochenstunden runter gegangen. Beim zweiten Sohn habe ich die 3 Jahre Erziehungsurlaub voll ausgenutzt (er war aber auch als Baby krank und brauchte viele Therapien und Zuwendung). Er ist dann mit 3 Jahren in den Kindergarten gekommen und ich habe wieder angefangen Teilzeit zu arbeiten. Beim kleinen werde ich wahrscheinlich 2 Jahre zu Hause bleiben 1 Jahr Elternzeit und 1 Jahr bayerische Elternzeit (wird in Bayern ja mit knapp 300 € beim 3. Kind vergütet). Dann möchte ich wieder in meine Beruf zurück, mal schaun ob es meine Chefs so lange ohne mich aushalten

  5. #25

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    Standard re

    Bei mir war das alles zum glück kein problem.. ich habe meine kleine ja schon sehr früh bekommen und war auch in der ausbildung, allerdings hatte mein chef verständnis und nahm mich bedingungslos zurück

  6. #26

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    Ich fand es total schwer. Ich hatte nach meiner Frau Elternzeit genommen und wollte danach auf 20-30h Basis arbeiten aber habe keine annehmbaren Job gefunden. Schlussendlich ließ ich mich auf eine schlechtbezahlte und unterforderte Stelle ein, die ich nach wenigen Wochen wieder an den Nagel gehängt habe.

  7. #27
    Avatar von Daddy-O
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    @RainerBesserwisser
    Hast du mittlerweile wieder etwas annehmbares gefunden?
    Meine Verlobte ist zwar in Elternzeit, aber da ich seit einem Monat arbeitslos bin, überlegen wir, ob ich nicht Elternzeit nehme und sie
    wieder voll berufstätig wird. Ihr ehemaliger Chef hat ihr schon zugesagt.
    Persönlich würde ich mich sicherer fühlen, wenn sie weiter die Elternzeit übernimmt, halte sie da für kompetenter als mich
    Ich habe auch in zwei Wochen einen Vorstellungstermin bei einem recht großen Konzern und bin bereits ziemlich nervös...
    Mit den Kindern ist das Geld nunmal nicht in Hülle und Fülle vorhanden und einen Schneider, der mir einen passenden Anzug für das
    Bewerbungsgespräch schneidert, können wir uns daher nicht leisten. Muss auch nicht immer sein oder? Wir haben uns hier auf der
    Seite über das Messen der richtigen Größe informiert und wollen dann dort einen Anzug bestellen. Geht wohl auch viel unkomplizierter
    als mit einem Schneider. Denkt ihr, die Angaben sind so richtig für einen gut sitzenden Anzug?
    Und für wie wichtig haltet ihr richtige die Kleidung für den Wiedereinstieg ins Berufsleben?

    Wenn ich tatsächlich in Elternzeit gehe, stelle ich mir den Wiedereinstieg noch schwieriger vor. So üblich ist es ja auch
    noch nicht, dass die Väter Elternzeit nehmen... Darum würd ich gerne mal detaillierte Schilderungen von dir hören, RainerBesserwisser.

    Liebe Grüße!

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