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Thema: Gymnasium? Oder nicht?

  1. #11

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    Idee Gymnasium oder nicht?

    Ich habe grade meinen alten Beitrag gesehen und wollte mal nachberichten.
    Wir haben unseren Sohn dann auf ein sprachliches Gymnasium geschickt, er ist jetzt in der 7. Klasse. Die Lehrerin in der 4. Klasse hat uns die Schule sehr an Herzen gelegt, da wäre er gut aufgehoben und sprachlich ist er auch begabt.?
    Im ersten Jahr auf dem Gymnasium hatten wir noch viele Zweifel, ist er richtig dort?;
    Inzwischen hat sich alles gut eingependelt. Was die Noten betrifft ist er eher schlechter geworden (er hatte in der Grundschule sehr viele 1en und 2en), aber alles in allem sind wir zufrieden und er auch.

    Nochmal würden wir ihn aber nicht auf ein sprachliches Gymnasium schicken, er hatte in der 5. Klasse Latein als 1. Fremdsprache, dann in der 6. Klasse Englisch und in der 8. Klasse kommt dann Italienisch, Französisch oder Altgriechisch dazu.
    Für nen Jungen der nicht so gerne lernt ist es schon schwierig, aber er will unbedingt auf diesem Gymnasium bleiben. Wir hatten ihn schon angeboten auf ein anderes Gymnasium zu wechseln, mit anderer Ausrichtung z.B. mathematisch, aber er will nicht und so schlecht sind die Noten ja auch nicht.
    Er muß aber im Gegensatz zu seinen Freunden aus dem Ort, die alle die Haupt- oder Realschule besuchen sehr viel lernen. D.h. jeden Abend noch mal Vokabeln und Grammatik pauken.
    Geändert von luckykerstin (22.09.2011 um 08:52 Uhr)

  2. #12

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    Ich würde mir da nciht so sehr Sorgen machen, solange er nicht komplett abrutscht. Das ist auch die Zeit für Jungs, sich auszuprobieren, Grenzen zu testen und wenn er sich wohlfühlt, ist das doch super!

  3. #13

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    Standard Gern-Lern-Seminare

    Hallo! Da ja hier im Forum in letzter Zeit ziemlich heftig diskutiert wurde, was Werbung ist und was nicht, bzw. was erlaubt ist und was nicht, wage ich heute einmal Werbung in "eigener Sache" von JAKO-O. Schließlich seid Ihr doch alle JAKO-O-Fans....

    Ich kann mir vorstellen, wie schwer es für die Kinder heutzutage ist, die "höhere Schule" zu schaffen (meine Kinder sind erst im Kindergarten- und Grundschulalter), aber für alle Kinder und Eltern, die den Lernstoff als zu viel erachten oder wissen möchten, wie ihr Kind leichter lernt und sich Vokabel behält, dem kann ich nur wärmstens die Gern-Lern-Bücher, CD´s oder Seminare von JAKO-O ans Herz legen. Da sind super Tipps vom Marburger Lern-Team drin, die Kindern wirklich helfen können, strukturiert und mit Freude zu lernen. Klar, anstrengend bleibt´s in der Schule immer noch, aber ich finde, das kann total helfen. Hat jemand von Euch schon einmal an einem solchen Seminar teilgenommen? Es ist für Kinder und Eltern konzipiert, denn wir Eltern können auch noch lernen, wie wir uns richtig und geduldig und nicht zu erwartungsvoll verhalten....
    Freue mich auf rege Antworten, sonnige Grüße, Christina

  4. #14
    Avatar von ponymaedchen
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    Standard Schulthema dominiert Familienleben manchmal zu sehr

    @christina: natürlich wollen wir Sinn und Nutzen - und natürlich auch Schwächen - von Jako-O-Produkten hier im Forum diskutieren. Und dass Aussagen von den Moderatoren werblich geprägt sein könnten, ist uns ja allen klar. Nur bei den anderen Teilnehmern ist es halt manchmal schwer einzuschätzen, welche Interessen hinter einer Empfehlung stecken.

    Tatsächlich schleich ich dieser Tage auch um die Gern-Lern-CDs, zumal sie ja jetzt reduziert sind . Allerdings wäre mein Ziel da weniger, dass ich viel für mich rausziehe. Ich würde eher hoffen, dass mein Kind sich in einer ruhigen Minute immer mal den einen oder anderen Tipp anhört und sich vielleicht solche aneignet, die gut zu ihm passen. (Neulich haben wir den "Aufsatzfisch" auf einer Gern-Lern-Karte kennengelernt, der gefiel meiner Großen prompt.)

    Grundsätzlich bin ich bei allen Lernhilfen aber auch erstmal vorsichtig. Ich möchte dem Thema Schule lieber keinen allzu großen Raum in unserem Familienleben einräumen. Ich bin immer wieder irritiert, wieviel Energie Eltern heute in den Schulerfolg ihres Kindes investieren. Gerade vor ein paar Tagen kam ich fast beschämt vom Elternabend (3. Klasse) zurück - im Vergleich mit manch anderer Mutter bin ich eine Rabenmutter, so wenig wie ich mit meinem Kind übe...

  5. #15

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    Standard Ein bisschen nachhelfen oder nicht?

    Stimmt schon, wir räumen Schule wohl viel zu viel Raum ein, aber, das muss ich eben auch immer sagen, Bildung ist einfach ein ganz wichtiger Punkt in unserer heutigen Gesellschaft. Wenn man sein Kind einfach mal "machen" lässt in der Schule, ohne sich groß reinzuhängen oder mit ihm zu üben, ist das sicher am gelassensten.
    Aber - diese Frage stelle ich mir eben: Ginge es vielleicht noch besser, wenn ich ein bisschen nachhelfe? Sprich: Zu den Hausaufgaben ein klein wenig üben? Mal mit dem Kind eine Seite zusätzlich lesen, mal eine extra Textaufgabe in Mathe? Die Lernwörter nochmal schreiben, damit in der Probe am Ende der Woche alles gut geht? Ist es für das Leben meines Kindes nicht ganz entscheidend, welche Schullaufbahn es einschlagen wird?
    Klar, wir Eltern müssen lernen zu akzeptieren, wo Leistungsgrenzen unseres Kindes sind, aber auch, ob sie einfach nur "faul" sind und lieber spielen. Natürlich sollen sie spielen, ganz klar, aber sobald sie in die Schule gehen, sollten sie wissen, dass auch das ernst genommen werden sollte.

    Und abschließend zu sagen: Es gibt sicher Grundschüler, bei denen man gar nichts nachhelfen muss (wo man dann auch absolut keine Rabenmutter ist), aber ich kann nur aus meiner Sicht sprechen: Meine Tochter hatte ein tolles Zeugnis nach der ersten Klasse, aber schon jetzt Anfang der zweiten merke ich, dass sie sich manchmal bei den Mathe-Hausaufgaben bisschen schwerer tut, recht langsam ist (aus meiner Sicht) - und nun denke ich: Da muss ich ein bisschen einen Blick drauf haben, ab und zu zusätzlich was üben, damit sie nicht gleich den "Basis-Anschluss" verpasst, wenn Ihr versteht, was ich meine....ist das übertrieben?

  6. #16

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    Man muss in jedem Fall aufpassen, dass man durch zuviele zusätzliche Übung dem Kind den Spass am Lernen und an der Schule nicht völlig verdirbt. Ich glaube ein Kind, was z.B. nur mit ganz viel Hilfe der Eltern eine Gymnasialempfehlung bekommt, wird es dort sehr, sehr schwer haben. Die Kinder sollten eigenständig ihre Hausaufgaben erledigen - die Lehrer wollen schliesslich nicht wissen wie gut wir Eltern den Schulstoff beherrschen... Sicherlich ist es am Anfang noch erforderlich die Kinder etwas an die Hand zu nehmen - es gibt auch Sachen wie z.B. für Diktate üben oder Vorlesen, die man besser mit dem Kind zusammen erledigt. Und man sollte für Fragen der Kinder offen sein und natürlich Interesse zeigen - wenn man Fragen nicht beantworten kann sollte man das Kind ermutigen den(die) Lehrer(in) nochmal danach zu fragen.
    Sicherlich ist Bildung sehr wichtig - aber man kann nicht jedes Kind zum Gymnasium bringen! Und Bildung und Leistung ist nicht alles im Leben!!!
    Wenn ein Kind in der Grundschule schon grosse Schwierigkeiten hat, sollte man es sicherlich nicht alleine damit lassen, aber ich würde es auch nicht völlig unter Druck setzen. Man sollte gucken, ob es nicht auch ausserschulische Dinge gibt, in denen das Kind total gut ist und in denen es sich beweisen kann. Mit einem guten Realschulabschluss hat man meiner Meinung nach mehr als mit einem schlechten Abitur - davon abgesehen, dass man auf dem zweiten Bildungsweg auch noch jede Menge nachholen oder erreichen kann.
    Liebe Grüße Lisbett

  7. #17
    Avatar von ponymaedchen
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    Also, die Gern-Lern-Sachen sind ja der richtige Ansatz - gute Lerntechniken ersparen einem das frustträchtige Pauken. Ich wollte auch auf keinen Fall sagen, dass man sein Kind alleinlassen soll, und ganz bequem machen soll es sich die Sache auch nicht. Aber die Tendenz ist schon: wir trauen ihnen immer weniger zu, haben aber so hohe Erwartungen, was sie mal können sollen. Ergebnis ist dann so ein Schieben und Drängen, oder eben sehr viel "an die Hand nehmen".
    Naja, ich hab sicher auch leicht reden, meine Kinder verstehen Aufgaben sehr gut, das erleichtert den Spaß an der Schule schon sehr. (Wie sie sie abhandeln ist dann allerdings eine andere Sache )

  8. #18

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    Die Gern Lern CDs hab ich mir letztens auch bestellt (seit sie bei Tchibo mal so günstig waren...) und die gefallen mir auch schon ganz gut - und ich hoffe mal, dass unsere Tochter sich auch hin und wieder mal den einen oder anderen Tipp dort anhört...
    Sie hat in der Schule ab und an immer einen sogenannten Methodentag, wo sie lernen sollen, wie man 'richtig' lernt - und viele Sachen der Gern Lern CDs kriegen sie da auch zu hören bzw probieren sie aus. Ansonsten bin ich überigens ganz deiner Meinung ponymädchen: in vielen Familien ist das Schulthema zu wichtig!
    Ich glaube einfach, dass zu viele Eltern alles was sie immer schonmal erreichen und machen wollten auf die Kinder projezieren und da jede Menge Energie reinstecken. Man kriegt von aussen aber auch das schlechte Gewissen von allen Seiten eingeredet, wenn man z.B. bis zum Kindergarten nicht schon mindestens einen Englischkurs hinter sich hat...

    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich es bislang mit unseren Kindern & Schule sehr einfach hatte. Im wesentlichen haben unsere beiden Mädchen von Anfang an alles sehr selbstständig ohne viel hinterhergucken alleine erledigt (wobei sie beide von Ordentlichkeit/Sorgfältigkeit irgendwie nicht so viel halten...); unsere Grosse musste in der Grundschule nie für irgendetwas gross viel lernen. Mittlerweile ist sie auf dem Gymnasium und da muss sie sich schon ein bisschen auf den Hintern setzen - alleine der Umfang der Hausaufgaben ist enorm. Aber auch jetzt macht sie ihren Kram selbstständig fertig. Ich bin dann mal gespannt, wie das sich das so mit den Noten entwickelt...
    Liebe Grüße Lisbett

  9. #19

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    Zitat Zitat von christin@ Beitrag anzeigen
    Stimmt schon, wir räumen Schule wohl viel zu viel Raum ein, aber, das muss ich eben auch immer sagen, Bildung ist einfach ein ganz wichtiger Punkt in unserer heutigen Gesellschaft. Wenn man sein Kind einfach mal "machen" lässt in der Schule, ohne sich groß reinzuhängen oder mit ihm zu üben, ist das sicher am gelassensten.
    Aber - diese Frage stelle ich mir eben: Ginge es vielleicht noch besser, wenn ich ein bisschen nachhelfe? Sprich: Zu den Hausaufgaben ein klein wenig üben? Mal mit dem Kind eine Seite zusätzlich lesen, mal eine extra Textaufgabe in Mathe? Die Lernwörter nochmal schreiben, damit in der Probe am Ende der Woche alles gut geht? Ist es für das Leben meines Kindes nicht ganz entscheidend, welche Schullaufbahn es einschlagen wird?
    Klar, wir Eltern müssen lernen zu akzeptieren, wo Leistungsgrenzen unseres Kindes sind, aber auch, ob sie einfach nur "faul" sind und lieber spielen. Natürlich sollen sie spielen, ganz klar, aber sobald sie in die Schule gehen, sollten sie wissen, dass auch das ernst genommen werden sollte.

    Und abschließend zu sagen: Es gibt sicher Grundschüler, bei denen man gar nichts nachhelfen muss (wo man dann auch absolut keine Rabenmutter ist), aber ich kann nur aus meiner Sicht sprechen: Meine Tochter hatte ein tolles Zeugnis nach der ersten Klasse, aber schon jetzt Anfang der zweiten merke ich, dass sie sich manchmal bei den Mathe-Hausaufgaben bisschen schwerer tut, recht langsam ist (aus meiner Sicht) - und nun denke ich: Da muss ich ein bisschen einen Blick drauf haben, ab und zu zusätzlich was üben, damit sie nicht gleich den "Basis-Anschluss" verpasst, wenn Ihr versteht, was ich meine....ist das übertrieben?

    Mein Großer geht jetzt auch in die 2. Klasse und das 1. Zeugniss war auch toll. Ich habe nach den Ferien mit Eltern von Klassenkameraden gesprochen, die haben in den Ferien jeden Tag 1/2 Std. geübt (mit Lernheften etc.). Meine Schwägerin hat meinem Sohn im Urlaub ein dickes spannendes Buch gekauft (Das magische Baumhaus - darf ich das schreiben?) und er hat sich jeden Tag mehrmals!!! zwischen ihren Hunden gesetzt und den Hunden daraus vorgelesen. Dann haben wir natürlich auch Ansichtskarten verschickt, die unser Großer geschrieben hat und zu guter Letzt hat er öfter einen Einkaufszettel (o.k. kein Wocheneinkauf ) und knapp Geld mitbekommen, so dass er schon ein bißchen rechnen musste. Aber gut, rechnen fällt ihm auch nicht so schwer. Mittlerweile lesen und schreiben auch nicht mehr . Was so Hunde und ein spannendes Buch so alles ausmachen.
    Wir lesen auch jeden Abend vor dem Schlafen gehen. Er liest 1-2 Seiten, ich den Rest. So kann man die Übung gerade in den ersten Grundschuljahren doch einfach in den Alltag einfließen lassen. Nachher geht das natürlich nicht mehr so gut.

  10. #20

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    Hallo ponymädchen, willkommen im Club der Rabenmütter!!!

    Ich kenne auch die bestürzten Blicke, wenn ich "gestehe", dass unsere Kinder ihre Hausaufgaben allein erledigen...Inzwischen gehen beide aufs Gymnasium vor Ort und zwar in Klasse 10 und 7....
    Selbstverständlich interessieren wir uns für schulische Belange, die Mädels kriegen Unterstützung und Hilfe und manchmal auch ein bisschen elterliche Nachhilfe, aber die alltäglichen Aufgaben haben sie von Anfang an allein erledigt.
    Die jüngere ist weniger gut organisiert, aber sie hat auch gelernt, dass es sinnvoll ist, Vokabeln zu lernen und Hausaufgaben zu erledigen. Sie ist auch schon auf die Nase gefallen, aber so ist das mit einer Rabenmutter. Ich erinnere sie dann an etwas aus den Anfängen ihrer Schulzeit: Ein Text war sehr unsauber im Heft. Rabenmutter: "Das musst du noch mal schreiben!" Kind:"Das sind meine Hausaufgaben." Seit dem war das Thema erledigt...
    Wir sind alle glücklich mit dieser Einstellung. Schule ist wichtig, aber es gibt wichtigeres im Leben. Unsere Kinder sind meistens entspannte Schüler mit guten Noten.
    Vielleicht könnten sie noch besser sein, würden wir sie mehr drillen, aber dazu bin ich nicht bereit, der Preis ist zu hoch, finde ich...

    ZUm Thema Lebensmittelpunkt habe ich auch noch eine Familiengeschichte:
    Die Große hat die ersten Wochen am Gymnasium hinter sich, eine Musikarbeit und die ersten Tests völlig versiebt, Kind unglücklich, Rabenmutter genervt. Dann der Tag der "Erkenntnis": ich sehe mein Kind im Reitstall mit einem riesigen, störrischen Pferd hantieren, völlig souverän und selbstbewusst. Das war ein AHA Erlebnis. Sie wird ihren Weg gehen und ist eben nicht nur Schülerin, sondern auch Tochter, Enkelin, Schwester, Reiterin, SChwimmerin und vieles mehr...

    Außerdem bin ich Krankenschwester und weiß, wie schnell ein Leben sich ändern kann und ich will mich bestimmt nicht zuerst an Zensuren erinnern!!!

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