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Thema: Lust auf ein Nesthäkchen

  1. #11

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    Ich denke schon auch, dass es die gesellschaftlichen/familiären Verhältnisse waren.
    Es ist halt immer ein ganzes Paket.
    BTW, wieso kommt im "Quote" der Antwort ein Link auf eine Studie, die ich auf der Webseite nicht sehe, die ich aber auch nicht ganz kopieren kann?

  2. #12
    Avatar von ponymaedchen
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    Keine Ahnung, wie diese verkürzten Links funktionieren. Die Studie findet man aber auch durch Google-Suche "Kinderreichtum in Deutschland", sie wurde vom BMFSFJ also Bundesfamilienministerim herausgegeben.

  3. #13

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    Hups, die Studie hast Du wohl nach der Änderung eingefügt? Mein Browser hat noch die alte Variante gezeigt, beim Reply-to aber schon die Studie...
    Mir geht leider gerade die Zeit aus (Unterrichtsvorbereitung), ich schaue das Ding die nächsten Tage mal durch.

  4. #14

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    Diess Studien scheinen doch sehr einseitig zu sein... Was bedeutet denn "zufrieden sein"? Wir sind sehr zufrieden mit unserer Rasselbande, und auch mit unserer Partnerschaft. Wir sind sehr zufrieden mit unserem Leben, und auch die Arbeitsaufteilung klappt gut, das Einkommen reicht, das Haus ist gross genug....
    Natürlich gibt es auch viele Dinge mit denen wir nicht zufrieden sind.
    Aber sollten wir uns nicht einmal darüber freuen, dass es uns im Durchschnitt doch recht gut geht. Wenn ich dabei an all die Leute denke die nicht das Glück haben in unseren Gegenden zu wohnen und tagtäglich ums nackte Überleben kämpfen müssen. (so wie in Haiti oder Pakistan), dann müssen Wir doch alle sehr zufrieden sein. Ob Gross-oder Kleinfamilie...

  5. #15
    Avatar von ponymaedchen
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    Ich find auch dass es oft Jammern auf hohem Niveau ist. Klar kann man sich mit mehreren Kindern kaum noch leisten ins Restaurant zu gehen etc., aber dafür ist es zuhause oft so lustig, dass wir kostenpflichtige Vergnügungen nicht so sehr vermissen.
    Ich hab für mich festgestellt, wenn ich unzufrieden bin oder mich überfordert fühle, hat das vor allem mit meiner eigenen Erwartungshaltung zu tun. Konkret hab ich zwei Probleme:
    1. Ich lass mich immer wieder überreden, einen viel zu anspruchsvollen Job weiterzuführen, um "den Anschluß nicht zu verlieren"
    2. Man kümmert sich ja heute intensiver um den eigenen Nachwuchs als zu unserer Kindheit und da will ich oft auch nicht nachstehen.
    Man sollte also immer auch seine eigenen Ansprüche überprüfen. Nicht immer sind äußere Faktoren wie der Staat, die Teilzeitfeindlichkeit der Betriebe etc schuld, auch wenn da tatsächlich noch viel Nachholbedarf besteht.
    Geändert von ponymaedchen (08.09.2010 um 07:39 Uhr)

  6. #16

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    Standard Studie

    So , jetzt habe ich mir endlich mal diese Studie angesehen. Die letzten zwei Wochen war ich mit Unterrichtsvorbereitung beschäftigt (täglich von morgens 10 bis ungefähr nachts um 12), unterbrochen von all den Dingen, die so ein Baby mit sich bringt, und einigen Surfattacken, ich geb's zu. Das kommt davon, wenn man Informationen im Internet sucht. Man schweift ab (oder vielleicht neige auch nur ich dazu).
    Und das in den Sommerferien.
    Aber soweit zu den von Ponymädchen erwähnten persönlichen Ansprüchen.
    Zurück zur Studie: Das war, glaube ich, nicht das, worüber ich gelesen habe. Meine klang eher so nach: "Wie würden Sie Ihre persönliche Situation einschätzen? Zufriedenstellend, weniger zufriedenstellend... ?" Aber ich erinnere mich nicht mehr.
    Ich wundere mich sowieso, wie sehr ein Baby und die damit verbundenen Schlafstörungen und dergleichen auf die Gehirnleistung gehen. Hoffentlich wird das wieder? Oder zeige ich erste Zeichen von Altersdemenz?
    An der Studie fand ich interessant, dass 29% der Frauen mit einem Kind nicht arbeiten. In meiner Umgebung sind es gefühlt mehr. Kann natürlich auch damit zusammenhängen, dass hier viele kleine Kinder sind und die Frauen erst später wieder arbeiten. Dazu hätte mich eine Statistik interessiert, aber momentan fehlt mir die Zeit, um irgendwelche Sachen zu recherchieren, die ich nicht zwingend benötige.

  7. #17
    Avatar von lausigel
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    Standard Altersunterschiede und Kinderanzahl

    Ich habe immer mal wieder gelesen, dass es "den" perfekten Altersabstand nicht gibt.

    Meine Hebamme hat mir gesagt "Geschwister werden immer zueinander finden, egal, wie weit sie auseinander sind." Und das stimmt. Bei einem größeren Altersabstand ist nicht mehr in erster Linie das gemeinsame Spielen im Vordergrund, sondern vielleicht eher das "Bemuttern" oder "Bevatern". Ich habe das selbst so erlebt, ich habe drei jüngere Geschwister. Eine Schwester ist ein Jahr jünger, die anderen beiden sind 11 bzw. 13 Jahre jünger. Natürlich haben wir auch mit denen gespielt bzw. uns auf ihr Spiel eingelassen. Aber wir haben auch ganz viel gekuschelt, gekitzelt, Quatsch gemacht, ihnen was beigebracht... Meine Hebamme sagte mir noch, ihre Kinder seien genau 10 Jahre auseinander, der Große ist jetzt 21, die Kleine 11. Und es sei immer wieder schön zu sehen, wie sie auf dem Sofa beim Fernsehen aneinandergekuschelt sitzen.

    Schwieriger, aber nicht unmöglich, stelle ich es mir vor, als Eltern gleichzeitig einem Baby/Kleinkind und einem Teenager gerecht zu werden. Meine Schwester und ich liefen oftmals eher "nebenbei" , es musste einfach funktionieren. So ein Bohai wie bei den Kleinen, z. B. in Sachen Schule, wurde bei uns Großen gar nicht gemacht.

    Ich kenne in meinem Freundes- und Bekanntenkreis soviele, die zwei bis drei Jahre nach dem ersten Kind wieder schwanger waren, "weil man das halt so macht". Hinterfragt haben sie das nicht. Und sie sehen alle ganz schön geschlaucht aus. Unsere Kleine wird bald vier und immer mehr kommen die Nachfragen von allen Seiten: "Und, wie sieht's aus mit einem Zweiten?" Das nervt! Ja, wir möchten irgendwann noch ein zweites Kind (mein Mann noch ein bisschen mehr als ich). Ich möchte meinem zweiten aber auch das "bieten", was ich mit meinem ersten gemacht habe, also Babymassage, Pekip... Ich fände es schade, wenn ich irgendwann mal gefragt würde, "Mama, wieso warst du mit mir nie/hast du mit mir nie...?" Das ist natürlich ein hoher Anspruch an mich als Mutter, wo ich mich auch selbst einem großen Druck aussetze und schwierig, im Alltag mit den Terminen und Anforderungen eines älteren Kindes zu koordinieren.

    Andererseits erlebe ich gerade, wie schön es ist, ein Stückchen Unabhängigkeit zurückzubekommen. Sie wird selbständiger, erwartet nicht mehr überall, dass man sich danebenstellt (z. B. auf dem Spielplatz) und lässt sich wunderbar auf Rollenspiele mit anderen Kindern ein, das macht mich sehr stolz. Man merkt jetzt einfach jedes Jahr.
    Ich muss keinen Cluburlaub im Vier-Sterne-Hotel haben (wir gehen meist in eine Jugendherberge und nehmen ein Familienzimmer) und auch nicht in teuren Restaurants essen. Aber ein bisschen Zeit für mich selbst und für mich und meinen Partner, sollte trotz Kind(ern) schon noch herausspringen. Wie gesagt, es muss nicht teuer und exklusiv sein, eine schöne Wanderung zu zweit, abends zusammensitzen und reden oder einfach mal Zeit, allein zum Sport oder in die Sauna zu gehen oder dazusitzen und nichts zu tun und seinen Gedanken nachzuhängen...

    Dadurch, dass ich noch studiere, ist es bei uns sowieso eine andere Situation als bei anderen. Die Jobsuche nach dem Studium und ein "Hineinwachsen" in den Beruf steht bei mir noch aus. Das Referendariat soll, glabut man allen, die stressigste Zeit überhaupt sein, da traue ich mir einfach kein Baby zu, das zahnt oder Dreimonatskoliken hat. Durchwachte Nächte und am nächsten Tag Lehrprobe? Muss nicht unbedingt sein, oder? Mit der neuen Elterngeldregelung muss ich außerdem mindestens erstmal ein Jahr Vollzeit arbeiten, um dann auch in den Genuss zu kommen. Dann ist unsere "Große" schon längst ein Schulkind. Und dann ist die Frage, ob ich überhaupt den "Nerv" habe, zu diesem Zeitpunkt noch einmal ganz von vorn anzufangen? Als Mutter ist man doch weit mehr angehängt als der Papa, auch wenn die Väter heutzutage sich mehr um den Nachwuchs kümmern, mal zu Hause bleiben, wenn die Kinder krank sind, Home Office machen, Vätermonate und Erziehungszeit nehmen, am Kindergeburtstag Urlaub nehmen usw.

    Das Studieren mit Kind funktionierte komischerweise wunderbar, was aber daran liegt, dass ich so schnell wie möglich alle Scheine gemacht habe, auf ein Studium generale weitgehend verzichtet habe, Vorlesungen und Seminare "geblockt" habe, um nur an wenigen Tagen an die Uni zu müssen und meinen Stundenplan immer nach den Terminen meiner Tochter ausgelegt habe. Zum Beispiel: Mittwoch früh Musikgarten? Dann habe ich auf das Seminar bei Prof. X verzichtet und bin zu Dozentin Y am Freitag mittag, die ein ähnliches anbot. Das war mein Zugeständnis an mein Kind. Auch wenn es für mich somit zeitweise auch stressiger war oder wenn ich auf gute Dozenten verzichtet habe, damit ich an betreuungsrelevanten Uhrzeiten (8.00 Uhr morgens z. B.) schon an der Uni sein konnte und den nachmittag meistens für die Kleine frei hatte. Außerdem hatte ich sie mit 2 Jahren vormittags in die Kinderkrippe gegeben und eine tolle Schwiegermutter, die mich bei der Betreuung sehr unterstützt! Insgesamt ist man als Studierende noch flexibler als später im Berufsleben.

    Das sehen die Franzosen wohl ähnlich, dort ist es sogar üblich, die Kinder während des Studiums zu bekommen (freilich ist dort auch eine bessere Versorgung, was die Kleinkindbetreuung anbetrifft), damit man mit der Familienplanung fertig ist, wenn man in den Beruf einsteigt.
    Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Die Blumen, die Sterne und die Kinder. (Dante).

  8. #18

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    Zitat Zitat von lausigel Beitrag anzeigen

    Dadurch, dass ich noch studiere, ist es bei uns sowieso eine andere Situation als bei anderen. Die Jobsuche nach dem Studium und ein "Hineinwachsen" in den Beruf steht bei mir noch aus. Das Referendariat soll, glabut man allen, die stressigste Zeit überhaupt sein, da traue ich mir einfach kein Baby zu, das zahnt oder Dreimonatskoliken hat. Durchwachte Nächte und am nächsten Tag Lehrprobe? Muss nicht unbedingt sein, oder?
    Ich kenne mehrere Leute, die das Referendariat wegen eines Babys für ein halbes Jahr unterbrochen haben. Kann allerdings blöd sein (Seminarschulwechsel).
    Ja, ein Referendariat ist stressig, aber nicht stressiger als ein Job mit Zeitdruck und Organisationsaufgaben. Ich hatte vorher immerhin einiges an Berufserfahrung und bilde mir ein, das beurteilen zu können. Man muss sich halt organisieren; das sollte jemand, der schon die Uni ohne Probleme mit Kind organisiert hat, doch beherrschen. Eine Bekannte von mir ging mit drei kleinen Kindern ins Referendariat.
    Was ich dagegen teilweise schlimm fand, war der Inhalt des Referendariats. Mir kam der teilweise sehr antiquiert und leider auch laienhaft vor, sobald es mal um etwas anderes ging als das Fachwissen (z.B. Präsentationen etc.).

  9. #19

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    Ich würde mir da wegen dem Altersabstand keine Sorgen machen. Wenn du es dir selbst nicht zutraust, würde ich warten bis du im Beruf bist. Babys haben ja auch nichts davon, wenn die Mutter ständig gestresst ist, das spiegelt sich alles im Kind wieder. Ich denke du solltest dir kein Stress machen und etwas warten, damit du die Zeit mehr genießen kannst!

  10. #20

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    Standard Das Thema ist von 2010!

    Wen sprichst Du denn hier mit "Du" an?
    Das Thema ist von 2010 und die letzten Beitragsschreiberinnen hier sind längst nicht mehr im Forum hier!
    Liebe Grüße aus München !


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