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Thema: Hausgeburt Pro oder Contra

  1. #11
    Avatar von ponymaedchen
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    Standard Sanfte Geburt gibts doch auch im Krankenhaus!

    Hallo fraubianca,

    deinen abschreckenden Beispielen kann ich noch eines hinzufügen, ich lag mit meiner Erstgeborenen mit einer noch recht jungen Frau auf dem Zimmer, die mit vorzeitigen Wehen so um die 26. Woche kämpfte. Für beide Seiten superätzend. Meine Nachtruhe war dahin, weil immer wieder Ärzte/Pfleger im Zimmer lautstark die Frau versorgten - und dass sich die Ärmste mein Mutterglück angucken mußte, fand ich noch schlimmer. Erst als ich nach 3 Tagen eeendlich zuhause war, konnte ich mich so richtig in Ruhe mit dem neuen Wesen beschäftigen.

    Kind Nr 2 und 3 hab ich (nach Umzug) in einem anderen Krankenhaus bekommen. Da war der Kreißsaal wirklich ruhig, angenehme Atmosphäre, mehrere Räume zum Hin- und Herlaufen, alles fast komplett in der Hand der Hebammen, Ärztin kam nur kurz vor der Geburt dazu und ließ mich und die Hebamme machen... ganz perfekt.
    Nach der blöden Erfahrung auf der Kinderstation bei Nr.1 hab ich Nr 2 ambulant entbunden - vielleicht auch für dich eine weitere Alternative? Bei Nr 3 war ich dann wieder sehr froh, die ersten Tage auf der Station zu verbringen, um mich mir und dem Neugeborenen zu widmen. Die Station war da gerade neu umgebaut und bot ein Riesenzimmer (und ein Riesenbett ) für uns beide ganz allein. Die beiden "Großen" (damals 5 und 3) haben Abenteuertage mit dem Papa genossen.

    Das war übrigens für mich das Gegenargument zur Hausgeburt bei 2 und 3: mit dem Gang in die Klinik konnte ich die Verantwortung für die Geschwisterkinder bewußt für eine Weile abgeben. Hausgeburt bei Kind Nr 2 bis ? wär mir allein deshalb schon nicht möglich, weil ich meine Kinder nicht gut "loslassen" kann. Außerdem könnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, dieses Erlebnis kleinen Kindern zuzumuten. Über das Fehlen einer medizinischen Rundumversorgung hätt ich mir weniger Gedanken gemacht.
    Bei Nr 1 hab ich mich nicht getraut (erste Geburt - schaff ich das überhaupt... ?)
    Deshalb hab ich aber viel Respekt für alle, die es sich zutrauen. Kritisieren würde ich niemanden wegen einer Entscheidung für eine Hausgeburt. Ich glaub die lautesten Kritikerinnen sind wieder die, die sich überhaupt nicht mit den Details beschäftigt haben - oder?

    P.S. mach doch einfach mal eine Kreißsaalführung mit. Da merkst du schon, wie die dort "ticken" und wie neongrell das Licht ist (in unserem Kreißsaal wie angedeutet nicht so dolle). Man muß halt ein bisschen bohren, wie weit sich die Ärzte dort hineinhängen oder ob sie wie bei uns den Kreißsaal als das Revier der Hebammen akzeptieren.
    Geändert von ponymaedchen (17.06.2010 um 14:57 Uhr)

  2. #12

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    Standard

    Ich habe 3 mal in der selben Klinik entbunden und jedesmal kam die Ärztin erst zum Schluss dazu und die Hebamme hatte ganz klar die Sache in der Hand. Ich habe 2 mal nachts entbunden. Es gab kein grelles Licht. Es gab erstmal nur die Beleuchtung unter den Schränken ,also eher indirektes Licht. Zum Ende wars dann heller ,aber meine Umsicht auch schon sehr eingeschränkt.
    Ich würde mir 2-3 Kliniken in der Nähe anschauen und eher auf mein Bauchgefühl ,als auf die Erlebnisse anderer hören. Auch von meiner Entbindungsklinik habe ich im Vorfeld sehr widersprüchliches gehört und war 3 Mal sehr zufrieden.

  3. #13

    Standard

    Hallo fraubianca,

    was sagt denn Deine Hebamme? Vielleicht kennt die ja auch ein Krankenhaus wo sie mit kann und während der Entbindung Dir zur Seite steht bzw. alles in die Hand nimmt.
    Kreißsaalführungen habe ich beim ersten auch mehrere mitgemacht. Ich fande sie haben mir bei der Entscheidung für´s Krankenhaus geholfen.

    Ich habe beide Kinder in der Klinik entbunden. Hätte aber auch nie eine Hausgeburt durch bekommen. Beim Ersten hatte ich eine leicht Gestose und beim Zweiten waren bevor eingeleitet wurde die Herztöne für kurze Zeit weg. Also hatte ich sowieso keine Wahl. Ich habe mich allerdings auch im Krankenhaus wohl gefühlt, habe aber auch keine Krankenhausphobie.

  4. #14

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    Standard Schau ihr euch die Krankenhäuser vorher nicht an???

    Jetzt muss ich schon mal dumm fragen - schaut ihr euch die Krankenhäuser vorher nicht an??? Informiert ihr euch nicht, wie so eine Entbindung/Geburt abläuft??? Wusstet ihr nicht, ob ein Arzt, eine Hebamme da ist, wieviele Mütter in einem Zimmer sind, usw. usw.???

    Das entsetzt micht jetzt ehrlich gesagt schon etwas, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich finde eine Geburt ist doch was sehr persönliches, intimes, wunderschönes - da kann ich doch nicht einfach irgendwo hingehen und mich in Hände geben, die ich gar nicht kenne????

    Wir hatten 3 Krankenhäuser "zur Auswahl". Eines 10 Minuten entfernt, eines 15 und eines 30 Minuten. So in dem Radius gab es bestimmt noch 2 oder 3 Stück. Und wir wohnen nicht in der Innenstadt.

    2 habe ich mir angeschaut, weil mir das 3. von vornherein unsympatisch war. Einfach eine persönliche Einbildung. Das näheste war auch das größte von allen, dementsprechend unsympatisch und mit jeder Menge Kreisälen (wie schreibt man das eigentlich in der Mehrzahl ;-))) mit Metallbetten und einem PC "als Hebamme". Die saß in einem Zimmer oder wo es gerade nötig war und hatte alle werdenden Mütter über den PC im Blick. Nach dieser Führung war das Thema für mich erledigt. Auch die Führung war schon ziemlich unpersönlich. Da gehe ich doch nicht zum entbinden hin. Das Krankenhaus, das 30 Minuten entfernt war, war wesentlich kleiner, dementsprechend weniger Entbindung, also weeeesentlich persönlicher und angenehmer. Wunderschöne Räume, genügend Platz, sehr nette Schwestern und Hebammen. Auch wurde einem dort wärmstens empfohlen, dass man mit einem der Belegärzte vorher ein Kennenlerngespräch führt, damit der einen wie gesagt kennenlernt, also die MAMA und die Schwangerschaft. Es ist dort auch so, dass die Hebamme die Geburt an sich in die Hand nimmt. Sobald auch nur der Hauch eines Problemchens auftritt wird der Arzt informiert, sobald was kritisch wird ist er da und sobald absehbar ist, dass das Kind kommt wird er hergerufen. D.h. es ist IMMER ein Arzt da, wenn das Kind kommt/da ist und den kennt man dann auch schon. Er macht auch die erste Nachversorgung (nähen, Kind, usw.) - egal ob problematisch oder nicht. Die Hebammen lernt man bei der Krankenhausbesichtigung kennen. Es gibt dort auch keine "Überwachungs-PC´s", sondern sie kommt regelmässig rein oder gibt Bescheid wo man sie finden kann wenn was ist, damit die Eltern auch alleine sein können. Durch das kleine Krankenhaus kommt es nur extrem selten dazu, dass mehr als 2 Geburten (sie haben nur 2 Kreissäle) gleichzeitig da sind. Wir hatten aber trotzdem beide Male das Pech/Glück, dass wir zu dritt waren , beim ersten haben wir dann trotzdem ein Krankenzimmer für uns alleine gehabt und sobald ein Kreissaal frei war hat man uns sofort dahin geschickt. Beim zweiten waren wir die ersten , wurden aber auch nicht sofort aus dem Kreissaal gebracht sondern es lief trotzdem alles sehr angenehm ab. Die Versorgung war bestens trotz des Stress, weil wenn Not an Mann ist einfach weitere Hebammen aus dem Bett geklingelt werden. Wenn man mit der Zimmernachbarin nicht klar kommt, kann man das Zimmer wechseln oder wenn es einem zu laut ist und mehr Ruhe bräuchte. Wir waren beide male zu zweit im Zimmer und es war SUPER.

    Also - man MUSS sich die Krankenhäuser und vor allem den Kreissaal ansehen, die Hebammen und Ärzte kennen lernen - so kann man doch nicht mit sich selber und dem Kind und dem Mann umgehen - und sich mit dem nächstbesten zufrieden geben ...

    Zu den Horrorgeschichten - eines meiner Kinder wurde mir auch aus dem Bauch gedrückt - weil der Herzschlag des Kindes plötzlich brutal schlecht wurde und es so schnell wie möglich raus musste. Klar ist es nicht schön und mein Mann war fix und fertig - aber er war bei mir und mein Kind lebt - ist es also wirklich eine Horrorgeschichte???? Ich hatte auch eine Einleitung, musste auch spazieren gehen - es ist also so üblich. Und als es nicht mehr ging konnte mir eine Hebamme weiterhelfen - und der Arzt war auch regelmässig da. Wieso ist das Krankenhaus schuld, wenn der Termin falsch berechnet ist - hat man für so was nicht einen Gynäkologen??? Informiert ihr euch bei diesen Horrorgeschichten auch WARUM das so war??? Ich sehe es momentan eher so, dass die Mütter sich die Krankenhäuser vorher nicht angesehen haben und die Geschichten nicht hinterfragt wurden. Geniesst es nicht jeder auch mal mit "OH" und "AH" im Mittelpunkt zu stehen??? Und wenn man mal genau hinschaut - sind die Geschichten nichts besonderes mehr und können durchaus auch bei einer Hausgeburt auftreten. Und wie ist das Verhältnis von schlechten Erfahrungen zu guten??? Prägen sich die schlechten nicht immer eher ein und reden nicht eh immer die mehr, die was zu berichten haben????

    Auch hätte ich es persönlich NIE zugelassen, dass mein kleines Kind bei der Entbindung vom Geschwisterchen dabei ist - wenn ich zurückdenke, wie ich mich aufgeführt habe, Tränen, Schreien, Mimik - ich möchte das keinem Kind antun. Ich glaube, dass die Kleinen das nicht so wirlich verstehen und dass sie es vielleicht auch so auffassen könnten "das Baby tut der Mama weh". Und vergesst das Blut und die Nachgeburt nicht ... Nur mal als Gedankenanstoss ... das ist ein Thema, das ich persönlich nicht wirklich verstehen und nachvollziehen kann - ICH PERSÖNLICH.

    Man lernt ja dazu - ich möchte hier niemanden angreifen oder verurteilen, dass sind meine ureigensten Gedanken Bitte nicht vergessen, dass beim Schreiben euch das Gesicht des gegenübers fehlt, in dem ihr nachlesen könnt, wie das gemeint ist und dass es schriftlich oft schwer ist den richtigen Tonfall zu treffen. Vieles verändert den Sinn, wenn man EIN Wort nur falsch betont. Man könnte ja erst mal nachfragen wie was gemeint ist bevor man die Keule vom Dachboden holt ...

  5. #15
    Avatar von ponymaedchen
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    Standard Informationsbedürfnis oder Besichtigungstourismus?

    Also beim ersten Baby hab ich in einer großen Stadt gewohnt und da fand ich den dort üblichen Besichtigungstourismus schon SEHR merkwürdig. Jede schaute sich 3 Kreißsäle an... entsprechend professionell war dann die eine Führung, die ich beim nächstgelegenen Krankenhaus mitgemacht habe. Kann man den Krankenhäusern vielleicht auch nicht verdenken. Es war alles dabei, "Stillfreundliches Krankenhaus", prozentuale Angaben zu Kaiserschnitt und PDA (die gab es gar in einem gebundenen Buch für alle Kliniken der Stadt zu lesen)... wozu sollte ich also mißtrauisch sein und weitere Kreißsäle angucken? Dass das mit der Stillfreundlichkeit nicht gelebt wurde, hab ich dann leider erst erlebt, als das Kind geboren war, und zwar sofort ("Es muss jetzt dringend ins Wärmebett" statt "Still doch erstmal" usw.)

    Beim zweiten Kind hab ich dann einfach den Kreißsaal des Krankenhauses angerufen und die Hebamme hat mich ohne speziellen Führungstermin eingeladen. Wir wohnen ja jetzt in einer Kleinstadt und hier ist alles anders. Es war auf den ersten Blick TOTAL anders als die Besichtigungsshow und das Schwangerengerenne in der Großstadt. Hier gibt es natürlich auch den "Aufnahmetermin", wo die Ärztin dich vorher kennenlernt - war in der Großstadt nicht der Fall.

    Meine Erlebnisse passen für mich in das negative Bild, was ich von moderner Elternschaft vor allem in hippen Stadtvierteln habe: alles muss perfekt geplant werden, nur das Beste ist gut genug für mein Kind, maximale Versorgung (Medizin, Bildung) ist angesagt, alles muss verglichen und bewertet werden. Vom Kreißsaal über Kiga über alle Schulen. Passt bloß auf. Von manchen "Helicopter Parents" wird berichtet, dass sie auch das Studium ihrer Kinder noch persönlich managen. Dabei provozieren sie aber auch entsprechende Gegenreaktionen (wie hier die PR-Show).
    Geändert von ponymaedchen (18.06.2010 um 09:19 Uhr)

  6. #16

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    Standard Wieder mal die zwei Seiten!!!

    Hmm, so habe ich das nie gesehen. Mir ging es ehrlich gesagt in erster Linie darum, ob ICH mich wohlfühle und ob ICH in dieses oder jenes Krankenhaus möchte.

    Im großen Krankenhaus war es glaube ich sogar nur eine Kreissaal-Besichtigung, unabhängig von einem Info-Abend. Im kleinen gibt regelmässig "Info-Veranstaltungen" zum Thema Geburt und Entbindung mit anschliessender Besichtigung der Kreissäle, Badewanne, usw. (sofern frei :-))

    Aber auch das fand ich sehr gut - einfach mal die Badewanne zusehen und was da besonderes dran ist oder wie die Geburt dort funktioniert. Das Betten für die Entbindung zu sehen, das "Zubehör", was auch immer es da gibt. Wie stehen die Hebammen/Ärzte zu Naturheilverfahren? Was ist, wenn wirklich was ernsteres mit dem Kind ist (Heli steht bereit). Einfach mal so Fragen quer Beet. Und mal die ganzen Dinge zu sehen, die einem die Entbindung "erleichtern" sollen. Wenn ich jetzt da schon mit Wehen ankomme interessiere ich mich nicht mehr für Bälle, Bänder, Stühle, Badewannen und Co.

    Am interessantesten war es natürlich beim ersten Kind, beim zweiten hatte man dann ja schon Erfahrung :-))

    Wenn ich das jetzt so lese kann ich mir natürlich durchaus vorstellen, dass manche Eltern von den Ärzten die Diplome überprüfen, bevor sie in einem bestimmten Krankenhaus entbinden. Andererseits hatte ich NIE das Gefühl, dass es auch nur einem um DAS ging bei der "Besichtigung". Es war eine sehr lockere und angenehme Stimmung, sehr viele interessante Fragen wurden gestellt und geklärt. Es wurde Mut gemacht.

    Trotzdem - ich kann doch nicht einfach in ein Krankenhaus gehen OHNE es mir vorher anzusehen. Es geht doch um mich und meinen Körper und um ein Kind und um meinen Mann. Je wohler ich mich fühle und je mehr Vertrauen ich in die Personen/Räumlichkeiten rund um mich habe, desto besser ist es doch.

    Kein Wunder, wenn dann solche Schauergeschichten zustande kommen, wenn ich einfach im nächstbesten Krankenhaus anrufe, dass ich vorher noch nie von innen gesehen habe ... wäre ich damals blind in das nächstgelegene, größere Krankenhaus gegangen - ich könnte garantiert die eine oder andere Schreckensgeschichte zum besten geben - einfach schon durch die lieblose Raumgestaltung und die Unpersönlichkeit ... ist nicht gerade mein persönliches Ding ...

  7. #17
    Avatar von ponymaedchen
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    Standard

    Falls es missverständlich war, ich hab beim zweiten Kind auch schon so etwa im 6. Monat beim Kreißsaal angerufen. Nicht erst als die Wehen kamen Weil ich völlig neu war in der Stadt hab ich mir natürlich auch dringend eine Orientierung gewünscht. Alles angucken wollte ich auch vorher, nur war mir keine Auswahl wichtig. Beim ersten Kind ist es auf diese Weise nicht so toll gelaufen - jedoch bezweifel ich, dass ich es vorher hätte rauskriegen können, welches Krankenhaus "besser" ist. Diese Tabelle in dem gedruckten Buch, das ich beschrieben hab, war wirklich skurril. Alle Krankenhäuser hatten nahezu dieselben vorbildlichen Quoten, Zertifikate, Ausrüstungsgegenstände etc, und trotzdem versuchten die Schwangeren im Geburtsvorbereitungskurs, irgendwie wesentliche Unterschiede auszumachen...

    Ich will damit sagen, wenn das Bauchgefühl stimmt, muss man keine Wissenschaft draus machen. Hätte mich das erstbeste Krankenhaus abgeschreckt, hätt ich auch weitergesucht, klar.
    Geändert von ponymaedchen (18.06.2010 um 10:02 Uhr)

  8. #18

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    Standard Aneinander vorbeigeredet :-)))

    Hatte es schon so verstanden, dass du dich vorher informiert hast - war eine allgemeine Aussage meinerseits ... und ich habe keine Wissenschaft aus der Auswahl gemacht, falls das so rüber kam

    Ich wollte nur sagen, dass wenn ich natürlich erst ins Krankenhaus gehe, wenn ich Wehen habe brauche ich mich doch nicht zu wundern wenn nicht alles so ist, wie ich es mir vorstelle. Klar werden Tabellen verschönt und es wird bei Info-Abenden versucht einen so guten Eindruck wie möglich zu machen. Es kann auch immer mal was nicht so sein, wie man es wollte (wir hatten auch eine Schwester, die wir nicht so gerne hatten - das weiss man vorher natürlich nicht - aber die anderen waren dafür umso lieber ;-)))

    Aber wenn ich mir die Krankenhäuser ansehe dann habe ich ein Bauchgefühl. Die einen wollen nur entbinden, dann reichen vielleicht auch die Metallbetten. Die haben andere Bedürfnisse. Die anderen brauchen es harmonisch, entspannend, gemütlich. Wieder andere Bedürfnisse. Stehe ich auf Naturheilverfahren ist das für mich wahrscheinlich auch ein Thema, usw.

    Aber wenn das eine für mich weiss, kahl, unpersönlich ist und das andere warm, bunt, harmonisch, geborgen - dann gehe ich schon mal mit einem guten Gefühl in die wahrscheinlich spannendsten und am meisten verändernden Stunden meines Lebens Oder????
    Deswegen konnte/kann ich nicht verstehen, dass ich blind in ein Krankenhaus gehe ... andererseits verstehe ich dann wieder die Horrorgeschichten ...

  9. #19
    Avatar von ponymaedchen
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    Standard

    @fraubianca: Falls du dich wunderst, dass wir hier auch alle über Kreißsäle reden statt über Hausgeburten, hier noch die offiziellen Zahlen der Gesellschaft für außerklinische Geburtshilfe (http://www.quag.de/): nur ca 1 1/2% aller Babys in D kommen außerhalb der Klinik zur Welt. Es ist also wirklich eine große Ausnahme... die Tendenz ist aber ganz leicht steigend. Soweit die Statistik

  10. #20

    Standard

    Ich habe beim 1. Kind auch eine Kreißsaalführung mitgemacht. Kannte die Gyn aber schon von einem früheren Aufenthalt und war damals sehr zufrieden. Deshalb habe ich auch in diesem Krankenhaus entbunden und habe mich dort auch gut aufgehoben gefühlt - beide Male! Es gab nur 2 - Bett - Zimmer und die Bettnachbarinnen waren in Ordnung.
    Ein Gespräch mit dem Chefarzt der Gyn und der Anästhesie (richtig geschrieben?) hatte ich auch vorher. Ist in dem Krankenhaus aber völlig normal, dass die Schwangeren vorher zum Gespräch kommen, eben um die MAMA und die Schwangerschaft kennen zu lernen. Beim Stationsarzt hatte ich Akkupunktur und bei einer Hebamme Geburtvorbereitung. Ich kannte schon recht viele in dem Krankenhaus.

    So jetzt muss ich die Kinder vom Kindergarten holen. Heute ist bei uns Fussball angesagt (klar, bei 2 Jungs und Wohnort Gelsenkirchen). Das Stadion ist nicht weit und ich sehe mich noch mit meinen beiden Jungs dorthin gehen (allerdings nicht heute), wenn die Deutschen weiter kommen. OK gehört nicht zum Thema. Trotzdem einen schönen Nachmittag.

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