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Thema: Mini-Jobs

  1. #1

    Standard Mini-Jobs

    Meine Frau hat jetzt schon längere Zeit wegen den Kindern nicht mehr "richtig" gearbeitet (sich eben um die Kinder gekümmert etc.).
    Jetzt, wo sie älter sind und auch in die Tagesstätte gehen, würde sie gerne wieder arbeiten, aber möchte sich ersteinmal an einen Minijob heranwagen, damit sie noch genug Zeit für die Kinder hat (sie möchte sie nicht erst Abends 17:00 Uhr abholen), denn ich komme auch erst später von der Arbeit.

    Hat jemand Erfahrung mit "Minijobs" oder Nebenjobs?
    Mir persönlich fällt da spontan gar nichts ein.
    Und woher bekommt man welche? Man sieht öfter welche in den Zeitungen,
    aber kann man sich trauen, so etwas anzunehmen?
    Ich bin da ja skeptisch...

  2. #2
    Avatar von ponymaedchen
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    Standard

    Man sollte vielleicht bedenken, dass man mit einem Minijob geringere Rentenansprüche erwirbt als aus einer regulären Tätigkeit. Deshalb war für mich Minijob eher ein Reizwort und ich habe seit dem ersten Kind in Teilzeit weitergearbeitet. Gute Teilzeitjobs sind allerdings auch rar und vor allem muss man bei Teilzeit immer drauf achten, dass nicht nur das Gehalt geteilt wird, sondern die Aufgabenfülle auch in der Zeit zu bewältigen ist. Viele Teilzeitkräfte machen meiner Erfahrung nach Überstunden, zumindest im Büro- und sonstigen administrativen Bereich, wo die Vollzeit-Kollegen eben doch "mal kurz eine Kleinigkeit" von einem brauchen.
    Jedenfalls find ich persönlich es wichtig, eine Abwechslung zum Mutter- und Hausfrauendasein zu haben.

  3. #3
    Avatar von ponymaedchen
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    Standard Mögliche Quellen für Minijobs

    Vielleicht ein paar Anregungen, wo man nach Arbeit suchen kann (Zeitung: auf "Schnell mal nen Euro verdienen"-Anzeigen antwortet man ja nicht, aber wenns seriös klingt, warum nicht?). Hier im ländlichen Osten gibt es viele Mütter ohne Aussicht auf reguläre Beschäftigung. Einige haben sich selbständig gemacht mit einem Haushaltsservice, mit dem man zB ältere Menschen ansprechen kann - Hilfe beim Einkaufen, Putzen einschl. Fensterputzen, Behördengängen. Jetzt gerade: Urlaubsservice (Blumen+Post). Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt, die backen auch nen Kuchen zum Privatfest etc. Diese Frauen haben natülich dummerweise sehr gegen schwarzarbeitende Putzhilfen zu kämpfen, aber wenn ihr in einer reicheren Region wohnt, funktioniert es hoffentlich besser. Da muss man dann natürlich kräftig Werbung machen mit Handzetteln, die man in die Briefkästen wirft und an die Schwarzen Bretter der Supermärkte hängt. Eine Frau arbeitet als Hilfkraft in der Kita-Küche mit - ist eigentlich ein schöner Arbeitsplatz, wenn man Kinder mag. In manchen Schulen werden auch 400 Euro-Kräfte eingestellt zB für Hausaufgabenbetreuung oder Aufsicht im Hort. Da sollte man den Umgang mit Grundschulkindern auch wirklich mögen und suchen - sonst kann man natürlich von den frecheren Kindern schnell genervt sein. Manche Mütter hier fahren sogar als Paketkurier rum, sagen aber das sein nun wirklich katastrophal bezahlt.
    Wie auch immer - ich würd schon immer mit der Frage starten, was ich besonders gut kann und machen möchte und in meinem direkten Umfeld anfangen zu suchen.

  4. #4

    Standard

    Bei uns gibt es eine regionale Zeitung - Reviermarkt - da stehen einmal in der Woche vor allem Minijobs drin. Viele im Bereich Putzen (die Nachfrage ist dort aber auch groß), aber auch Bäckereien, Kiosk, Imbisse und grosse Lebensmittelmärkte suchen Leute auf 400,-- Euro Basis. Du musst halt wissen, wann Du arbeiten möchtest und vor allem was.
    Ich habe 3 Monate mal im Kindergarten geputzt. Dann bin ich wieder Teilzeit bei meinem alten Arbeitgeber angefangen.

  5. #5

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    Ich denke schon, dass man für andere Kochen darf, die müssen nur damit einverstanden sein... Ich habe auch eine Freundin, die hat für eine alte Dame gekocht, ungelernt und ohne gesundheits- bzw hygienepass. beim Catering braucht man die Rote karte... Ich hatte auch schon die verschiedensten Nebenjobs, auch ohne darin ausgebildet zu sein.

  6. #6

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    Minijobs sind für viele Leute attraktiv. Wer zb Student oder Hausfrau ist, kann sich so etwas nebenbei verdienen. Man geht keine feste Beschäftigung ein und kann flexibel arbeiten. Minijobs sind aber auch für Arbeitgeber sehr interessant, da es Beschäftigungen gibt, die keiner besonderen Ausbildung benötigen. So kann man sein Personal zu Stoßzeiten flexibel einsetzen und bezahlt nur wenig Sozialabgaben. Ich habe als Student auch sehr viele Minijobs gemacht und konnte mir meine Zeit dabei einteilen. Gerade in der Gastronomie und im Einzelhandel findet man viele Minijobs.

  7. #7

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    Zitat Zitat von HannaB Beitrag anzeigen
    Minijobs sind für viele Leute attraktiv. Wer zb Student oder Hausfrau ist, kann sich so etwas nebenbei verdienen. Man geht keine feste Beschäftigung ein und kann flexibel arbeiten. Minijobs sind aber auch für Arbeitgeber sehr interessant, da es Beschäftigungen gibt, die keiner besonderen Ausbildung benötigen. So kann man sein Personal zu Stoßzeiten flexibel einsetzen und bezahlt nur wenig Sozialabgaben. Ich habe als Student auch sehr viele Minijobs gemacht und konnte mir meine Zeit dabei einteilen. Gerade in der Gastronomie und im Einzelhandel findet man viele Minijobs.
    Da kann ich dir zustimmen. Als junge Mutter ist es schwierig eine geeignete Stelle zu finden, da diese meist flexibel sein muss. Zum Einstieg in den Job sind solche Minijobs sehr gut geeignet. Meine ersten Jobs waren in einer Werbeagentur in Köln. Ich habe dort auf diversen Messen und Promotionständen gearbeitet. Diese Tätigkeit konnte ich mir gut einteilen und der Job hat auch viel Spaß gemacht. Die Hostess Agentur in Berlin bietet eigentlich immer diverse Jobs in der Werbebranche. Junge Mütter oder Studenten können sich so etwas Gelod dazuverdienen. Der Einsatzbereich ist hauptsächlich auf Messen!

  8. #8
    Avatar von JimsMama
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    Na, also mit Mini Job wird das nix mit der Rente später. Aber ich finde, sie sind ein guter Einstieg, nach der Schwangerschaft. Und solange man noch von anderswo her Geld bekommt.

    Aber eine Lösung sind sie nicht.

  9. #9
    Avatar von sofie73
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    Auf Dauer sind Minijobs natürlich keine so gute Lösung. Für den Einstieg ins Berufsleben oder mal für zwischendurch aber durchaus ok. Abgesehen vom finanziellen Aspekt, ist es wichtig eine Aufgabe zu haben und unter Menschen zu kommen. Vom Minijob kann man dann ja einfach in eine Teilzeitbeschäftigung wechseln
    Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.

  10. #10

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    Standard

    Ich kenne mütter, die 3 Mini Jobs haben und so die Kinder versorgen.Vor diesen Müttern ziehe ich den Hut, bin mir jedoch nicht sicher, ob das der richtige Weg ist

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