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Thema: Ausbeute bei einem textilkonzern

  1. #1

    Standard Ausbeute bei einem textilkonzern

    Hallo zusammen!

    Diese Reportage(über KIK) musst Ihr Euch mal angucken. Jetzt kauf ich umso lieber bei Jako-o. Was die mit Ihren Leuten machen geht gar nicht. Nicht nur in Deutschland - die Näherinnen in Bangladesch sind noch viel schlechter dran und der arrogante Firmenboss setzt sich eine Riesenvilla hin.

    Hier der Link:

    http://www3.ndr.de/sendungen/panoram...tseite114.html

    Es ist die KIK - Reportage!

  2. #2

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    Standard

    Ich habe mir die Reportage über den KIK-Konzern auch ansehen "müssen" (meine 17jährige Tochter hat sie letzte Woche aus dem Internet runtergeladen und war ganz entsetzt)!
    Auch ich war entsetzt und wütend, aber uns allen dürfte doch ohnehin klar sein, dass in Billigläden, wie KIK, o.ä. lediglich die "Bosse" das große Geld verdienen - auf Kosten der Arbeiter, die die Waren produzieren bzw. verkaufen (das ist bei ALDI, LIDL & Co. auch nicht anders)!
    @schraubendreher0815: auch ich kaufe lieber z.B. bei JAKO-O oder HESS natur ein, keine Frage!
    Aber es gibt inzwischen leider eben auch genug Menschen, die sich diesen Luxus gar nicht leisten können! Die sind froh, wenn das T-Shirt für's Kind eben nur 1,99 EURO kostet (und fragen gar nicht danach, unter welchen Bedingungen dieser Preis zustande gekommen ist)!
    Die Frage ist doch: kann man diese Misstände überhaupt verhindern, oder ist das, ganz zynisch formuliert, der Preis des Kapitalismus' ? Ich persönlich bin da ganz ratlos ...

  3. #3
    Avatar von elseken
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    Standard

    Ich habe die Reportage auch gesehen, und bekam bei jedem Kleidungsstück "made in bangladesh" (in vielen H und M teilen steht das drin) das in diesem Haushalt existiert ein schlechtes Gewissen.
    Wo genau lässt Jako-o eigentlich nähen. "Made in ..." Verweise sind in der Kleidung ja keine, oder habe ich die übersehen?

  4. #4

    Standard

    Zitat Zitat von elseken Beitrag anzeigen
    Ich habe die Reportage auch gesehen, und bekam bei jedem Kleidungsstück "made in bangladesh" (in vielen H und M teilen steht das drin) das in diesem Haushalt existiert ein schlechtes Gewissen.
    Wo genau lässt Jako-o eigentlich nähen. "Made in ..." Verweise sind in der Kleidung ja keine, oder habe ich die übersehen?
    das habe ich mich auch schon gefragt,
    viele Teile sind ja "made in germany" aber doch nicht alle,
    wäre an einer Antwort sehr interessiert !

  5. #5

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    Standard

    Die Anziehsachen von JAKO-O werden nicht in Deutschland hergestellt, sondern genauso im Ausland wie mittlerweile die Textilien fast aller Hersteller. Seht euch doch mal unter WIR --> Filme über JAKO-O --> Qualität & Herkunft der JAKO-O Kleidung den kleinen Film an, da geht JAKO-O zumindest ein bisschen auf dieses Thema ein.

  6. #6
    Avatar von ponymaedchen
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    Sachen made in Germany, Denmark, Sweden - diese schöne Vorstellung kursiert noch in vielen Köpfen, ist aber nicht mehr Realität. Auch Fans der Marke Finkid schwören gern Stein und Bein, dass die Sachen tatsächlich in Finnland genäht werden...

    Grundsätzlich hab ich viel Vertrauen, dass Jako-O höhere Standards als H&M und KIK an den Tag legt und nicht in ausbeuterischen Nähereien produzieren lässt. Von Produktionsländern wie Bangladesh oder Vietnam hab ich hier jedenfalls noch nicht gehört. Und ich denke, bei Made in China sollte man nicht gleich das Vorurteil von Ausbeuterei im Kopf haben.

    Ich habe kürzlich vom BSCI-Label gelesen, das sozialverträgliche Bedingungen in den Lieferländern nachweisen soll (siehe http://www.tuv.com/de/bsci.html). So etwas würde Jako-O eigentlich gut zu Gesicht stehen, oder?
    Geändert von ponymaedchen (20.08.2010 um 08:20 Uhr)

  7. #7
    Avatar von lausigel
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    Standard

    Bei kik hab ich selbst nun noch nicht direkt gekauft, aber H&M und Konsorten werden kaum besser sein. Ich denke, dass "ethischer" Klamottenkauf ohnehin kaum möglich ist, wenn man nicht bei Fair-Trade-Anbietern kauft.

    (Die meisten Markenhersteller lassen doch genauso unter menschenunwürdigen Bedingungen produzieren wie die Billigheimer.)

    "Politisch korrekte" Klamotten (bei denen es ja mittlerweile auch Schickeres gibt als Leinensäcke und Hirtenhemden) kann ich mir leider auch nicht leisten und muss bis auf Weiteres von der Stange kaufen - wohl wissend, dass Blut, Schweiß und Tränen dran kleben. Immerhin habe ich dieses Bewusstsein und werde mich deswegen nach Alternativen umtun, sobald die persönliche Finanzsituation ein bisschen entspannter werden sollte.

    Hier ist eine Übersicht von Firmen, die keine Sachen aus Kinderarbeit vertreiben:

    http://www.aktiv-gegen-kinderarbeit....en/firmenliste
    Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Die Blumen, die Sterne und die Kinder. (Dante).

  8. #8
    Avatar von ponymaedchen
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    Standard Ein wenig Hintergrund zur Textilproduktion

    Die Wochenzeitung DIE ZEIT hat sich für die aktuelle (am letzten Do erschienene) Ausgabe auf die Spur des H&M-5-Euro-T-Shirts begeben. Inzwischen ist der Beitrag online lesbar:
    http://www.zeit.de/2010/51/Billige-T-Shirts
    und hier eine "Fortsetzung"
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-1...extilindustrie
    Geändert von ponymaedchen (20.12.2010 um 08:01 Uhr)

  9. #9

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    Standard Wie schön, wenn man´s sich leisten kann!

    Ich gebe allen Recht: Es ist eine Sauerei was da läuft und ich bemühe mich wirklich bewußt einzukaufen und bin froh, dass ich mir diesen Luxus leisten kann.

  10. #10

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    3

    Standard Gift in Kleidung

    Hallo ich bin neu hier und gebe Euch absolut recht.Ich beschäftige mich oft mit dem Thema denn es sind ja nicht nur die Umstände wie die Kleidung hergestellt wird sonder auch das Material woraus die Sachen bestehen.Die Baumwolle wird mit einer hochgiftigen Substanz gespritzt Und die Farbe ist oft auch gesundheitsgefährdent.
    Ich hab mal einen Bericht darüber gesehen.Die Menschen die das spritzten werden oft nicht älter als vierzig.Aber ich kann mir keine Ökokleidung leisten.Leider.Ich wasche alles vorher und hoffe das das gröbste raus ist.Naja und ich bestelle auch sehr gerne Hier bei Jako o.

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