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Thema: Ausbeute bei einem textilkonzern

  1. #21

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    Es wird im Video gesagt, welche Kleidungsstücke in welchem Land produziert werden, aber nicht, was bei den Besuchen in den Ländern alles kontrolliert wird. Und wie eben Preise und faire Löhne zusammenhängen. Ich hab aber schon mal bei Jako-O gehört, Kundentreffen o.ä., dass sie da sehr wohl genau kontrollieren. Nur weiß ichs nicht mehr genau und denke, das ist ein guter aktueller Anlass für Jako-O, dazu mehr zu veröffentlichen.

    Zitat Zitat von ankesta Beitrag anzeigen
    Ich finde es gut, dass hier nicht alles verramscht wird. Die Preise müssen auch dem Kunden gegenüber fair kalkuliert sein - ich will ja nicht zu Saisonbeginn den 3-fachen Preis zahlen, damit dass Unternehmen im Schlußverkauf nicht ins Minus rutscht ...
    Das sehe ich auch so.

    Und mit Euren mahnenden Worten zu den erwünschten Preisreduzierungen habt Ihr wohl auch recht, ponymaedchen und ankesta, da müssen wir uns alle an die eigene Nase fassen...


    Danke für den Tipp zum WELT-Artikel!
    Geändert von muenchnerin (24.01.2012 um 10:40 Uhr) Grund: ponymaedchens und ankestas Beiträge waren gleichzeitig
    Liebe Grüße aus München !


  2. #22
    Avatar von ponymaedchen
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    Ja, beim Kundentreffen erfährt man tatsächlich so einiges. Frau Braun kann wunderbar erzählen und schildert sehr anschaulich, auf welche Details die Jako-Os bei ihren Begehungen der Nähereien so achten, um rauszukriegen wie der Alltag dort wirklich ist. Denn natürlich bereiten sich die Chefs der Nähereien auf derartige Begehungen vor...
    Es ist aber nicht leicht, so etwas im Rahmen einer belastbaren Firmen-PR darzustellen.

    @ankesta: ich sehe, wir denken dasselbe.
    Geändert von ponymaedchen (24.01.2012 um 10:47 Uhr)

  3. #23

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    ponymaedchen, was meinst Du genau mit "belastbaren Firmen-PR"? Dass manches eben nicht veröffentlicht werden sollte, um den Herstellern, die sich auf Begehungen vorbereiten, nicht in die Hände zu spielen?
    Liebe Grüße aus München !


  4. #24

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    Zitat Zitat von muenchnerin Beitrag anzeigen
    Hierzu wäre es schön, liebes Jako-O-Team, wenn aus dem aktuellen Anlass noch mehr dazu von Euch hier zu lesen wäre, denn ich denke und hoffe, Jako-O kommt auf dem Hintergrund sehr gut "weg".
    In "Filme über Jako-O" in "WIR" kommt das in Qualität & Herkunft der Jako-O-Kleidung arg kurz.
    Hallo zusammen,

    Unter folgendem Link gibt es Infos zu unserer Qualitätssicherung bei der JAKO-O Mode und den Standards, die unsere Lieferanten und Hersteller einhalten müssen.

    http://www.jako-o.de/Informationen-z...si.4436.0.html

    Auch für unsere Spielwaren haben wir Informationen zur Produktsicherheit, die unter folgendem Link angeschaut werden können:

    http://www.jako-o.de/Informationen-z...he.4437.0.html

    Viele Grüße aus Bad Rodach
    Belerophone1975
    Freundliche Grüße aus Bad Rodach
    Michael

  5. #25
    Avatar von ponymaedchen
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    @muenchnerin: Puh, schwierig hier in kurzen Worten zu schreiben, die dann auch noch so öffentlich und langfristig stehenbleiben. Zumal ich ja nun wirklich NUR aus KUNDENSICHT schreiben kann und von Interna selbstverständlich keine Ahnung hab.

    Ich glaube, was wir alle höchstens erahnen ist, wie komplex und umfangreich die Lieferketten sind. Schaut mal eine Winterjacke an: da sind mehrere Schichten Gewebe dran, Reflexpaspeln, Klett- und weitere Bänder, Reißverschluss, Druckknöpfe, Auf- und Einnäher... An einer Jacke hängt schon ein ganzer Sack Lieferanten, nicht nur die Näherei. Stoffe werden gewebt und gefärbt, Funktionsstoffe laminiert usw.... für diese ganze Produktionskette die Hand ins Feuer legen, was nicht nur Qualität und Sicherheit, sondern schließlich auch noch faire Produktion betrifft, geht kaum. Zumal eben als mittelständisches Unternehmen. Man kauft Stoffe, Kapazitäten bei Nähereien etc. in relativ kleinem Umfang aber mit hohem Anspruch ein. Was denkt ihr, ist für die meisten Zulieferer einfacher? Ein Großkunde, der mit Hauptsache billig-Anspruch kommt, oder ein kleinerer, der viele unterschiedliche Teile braucht (beachtet mal so Angebote wie die Basic-Shirts in x Farben, das gibt's doch woanders nicht!) und dann noch spezielle Qualitätsansprüche hat? Soweit ich verstanden habe, schafft Jako-O es bisher schon immer, Produzenten für unsere spezielle Bedarfsnische zu finden. Aber sicher ist es verdammt schwer, sich gegen die herrschenden Strukturen zu stemmen.
    Geändert von ponymaedchen (24.01.2012 um 11:17 Uhr)

  6. #26

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    Herzlichen Dank an belerophone-Michael (Ich tu mir mit dem "Du" an Jako-O-Mitarbeiter schwer) für die Links! Unter WIR-> Qualität & Umwelt steht das, das hab ich bisher immer übersehen...

    Und Dir, ponymaedchen, für Deine Ausführungen!
    So genau habe ich bisher noch nicht über die Lieferkette/Produktionsschritte nachgedacht
    Liebe Grüße aus München !


  7. #27

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    Standard Danke

    Hallo Michael,

    vielen Dank für die Bereitstellung der Links.

    Habe es gerade gelesen und finde die Offenheit gegen uns, euren Kunden, toll.

    Jedoch hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen:

    Modebereich:

    Unsere Textilien bestehen überwiegend aus Baumwolle oder Baumwollmischungen. Wir verwenden hochwertige Stoffe, um empfindliche Kinderheut besser zu schützen

    Es sollte doch sicher Kinderhaut heissen.

    Fehler sind menschlich. Würde aber eine Korrektur als angemessen betrachten.

    lg Hexenzauber

  8. #28

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    Zitat Zitat von ponymaedchen Beitrag anzeigen
    @muenchnerin: Puh, schwierig hier in kurzen Worten zu schreiben, die dann auch noch so öffentlich und langfristig stehenbleiben. Zumal ich ja nun wirklich NUR aus KUNDENSICHT schreiben kann und von Interna selbstverständlich keine Ahnung hab.

    Ich glaube, was wir alle höchstens erahnen ist, wie komplex und umfangreich die Lieferketten sind. Schaut mal eine Winterjacke an: da sind mehrere Schichten Gewebe dran, Reflexpaspeln, Klett- und weitere Bänder, Reißverschluss, Druckknöpfe, Auf- und Einnäher... An einer Jacke hängt schon ein ganzer Sack Lieferanten, nicht nur die Näherei. Stoffe werden gewebt und gefärbt, Funktionsstoffe laminiert usw.... für diese ganze Produktionskette die Hand ins Feuer legen, was nicht nur Qualität und Sicherheit, sondern schließlich auch noch faire Produktion betrifft, geht kaum. Zumal eben als mittelständisches Unternehmen. Man kauft Stoffe, Kapazitäten bei Nähereien etc. in relativ kleinem Umfang aber mit hohem Anspruch ein. Was denkt ihr, ist für die meisten Zulieferer einfacher? Ein Großkunde, der mit Hauptsache billig-Anspruch kommt, oder ein kleinerer, der viele unterschiedliche Teile braucht (beachtet mal so Angebote wie die Basic-Shirts in x Farben, das gibt's doch woanders nicht!) und dann noch spezielle Qualitätsansprüche hat? Soweit ich verstanden habe, schafft Jako-O es bisher schon immer, Produzenten für unsere spezielle Bedarfsnische zu finden. Aber sicher ist es verdammt schwer, sich gegen die herrschenden Strukturen zu stemmen.


    Ja, Du hast mal wieder recht ponymädchen . Darüber das es soviele verschiedenen Firmen sein könnten um ein Teil fertig zu stellen, habe ich mir auch noch nicht so die Gedanken gemacht. Natürlich müssen auch wir uns an die Nase fassen, wie Du und ankesta auch geschrieben haben.

  9. #29

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    Standard @münchnerin

    Den Film hab ich gestern noch gefunden und geschaut. Echt erschreckend. Weist Parallelen zu dem Dokufilm über KIK auf. Dabei kauf ich echt gern mal was beim Schweden (weniger für die Kinder, sondern eher für mich).
    @ankesta
    Ich kaufe gerne bei Jako-o auch zum regulären Preis.
    Aber was mich jetzt doch ein bißchen geärgert hatte, war, daß der WSV extrem beworben wurde, hier wie auch als Newsletter und auch in FB. Da ist man doch gespannt und schaut nach, obs noch was günstiger gibt. Ich denke das geht doch jedem so.
    Die Basicsachen die uns gefallen und die wir brauchen werden bei "Katalogankunft" zum regulären Preis gekauft. Wenns dann noch ein Angebot wie z.B. die Basisshirts für 10 € gibt oder die 12% Mwst.-Aktion, dann landet doch noch ein oder zwei Teile mehr im Einkaufskorb.

  10. #30
    Avatar von kueste
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    Daumen hoch Kaufkriterien

    Es gibt so viele Kriterien, die für mich eine Rolle beim Kauf spielen, dass sind natürlich die Produktionsumstände (wobei ich mir die in dem o.g. Film noch schlimmer vorgestellt hätte), aber auch die Mitarbeiterführung, die Lage der Produktionsstätte (Vermeidung langer Transportwege), das Management und der Grundsatz der Nachhaltigkeit (Vererbbarkeitsfaktor bei Jako-O kontra Speedmode bei vielen anderen Anbietern).
    Und die kritische Auseinandersetzung mit sich und den Kunden wie hier im Forum ist sicher so auch kaum zu finden.
    Daher: Daumen hoch für Jako-O und bitte weiter so!

    Küste

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