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Thema: Kinder und Beruf

  1. #11

    Frage

    Bei mir sieht es so aus: Ich arbeite 35 Stunden pro Woche, manchmal auch mehr, wenn Messen stattfinden oder so. Bin Marketing tätig. Ich habe nach der Geburt unserer Tochter (inzwischen 9 Jahre) nur die 6 Wochen vor der Geburt und die 8 Wochen nachher pausiert. Danach ging es wieder Vollzeit weiter. Ich hatte anfangs eine Kombination aus Tagesmutter und Großeltern für die Betreuung. Als die Tagesmutter in einen anderen Job gewechselt hat, habe ich zusätzlich zu Oma und Opa für 2 Tage pro Woche einen Krippenplatz gefunden. Dort hat es ihr hervorragend gefallen und sie hatte viele Spielkameraden. Ich muss sagen, es hat unserer Tochter in keinster WEise geschadet, dass ich arbeiten ging und gehe! Sie hat sich immer und überall wohl gefühlt, nie geweint! Auch beim Eintritt in den Kindergarten musste ich sage und schreibe nur 10 Minuten dabei bleiben, dann konnte ich gehen! Andere haben da wochenlanges Geweine und Stress. Unsere Tochter ist heute eine 1-er Schülerin und treibt 3 x pro Woche neben der Schule Sport. Das bedeutet natürlich Fahrerei. Es geht aber, so lange die Aktivitäten am späten Nachmittag oder am WE stattfinden. Es liegt alles so um 17.00 Uhr herum oder Samstag Vormittag. Das ist ok. Ich werde in 2 Jahren, wenn es aufs Gymnasium geht, auf eine Halbtagsstelle gehen. Denn ich muss zugeben, nach fast 3 Jahrzehnten Berufstätigkeit ist die Luft raus. Was mich etwas wundert: Bei keinem von Euch hilft der Ehemann viel mit, oder? Ist bei mir auch nicht so. Er verkriecht sich immer lange im Büro und kommt spät nachhause, wenn alles schon gelaufen ist. ER interessiert sich höchstens "verbal" für die Schule und fragt ab, ob alles erledigt ist. Natürlich ist es das dann. Am WE will er dann "ausspannen". Das macht mich sauer. Es gibt vieles am Haus zu machen. Das macht er nur sporadisch. gerade so, dass der Rasen gemäht ist. Ansonsten bleibt viel liegen. Ich bin handwerklich überhaupt nicht begabt und sehe das auch nicht als meine Aufgabe an. Ich habe schließlich die Wäsche, das Saubermachen, die "Buchhaltung" d.h. ÜBerweisungen erledigen, Steuererklärung etc.
    Von der Kinderseite her läuft alles glatt, aber wie sieht es bei Euch mit dem MAnn aus, seid ihr da zufrieden

  2. #12

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    Standard

    Meine Kinder (6 und 4) gehen in Schule (7.30 bis 16.00) und Kindergarten (8.00 bis 17.00), mein Mann fährt 6.30 los und kommt 18.30 wieder (1 Stunde Fahrtweg zur Arbeit). Ab und zu ist er auf Dienstreise und gar nicht zu Hause. Ich habe zwei Jobs, mit denen ich auf 30 Wochenstunden komme. Mein Mann saugt am Wochenende Staub und bringt abends immer, wenn er da ist, die Kinder ins Bett. Also er "macht sie bettfertig" und ich lese vor. Alles andere in Haushalt und Familie bleibt an mir hängen, außer ich sage konkret, tu das mal bitte. Ab und zu gibts mal Krach, weil mein Liebster stundenlang vorm Rechner sitzt, statt mit anzupacken oder weil wir alle wie kleine Roboter funktionieren sollen, da er sehr ordnungsliebend ist (siehe ponymaedchens Beitrag an anderer Stelle vom umgeschütteten Saft, ist bei uns genauso). Bei uns bleiben immer mal Wäscheberge liegen, weil ich spontan z.B. das dieses Jahr knappe schöne Wetter nutze und mit den Kindern baden gehe und auch so verläuft nicht alles reibungslos (meine liebe Mama neulich: "Ihr seid eine Chaotenfamilie."), aber im Großen und Ganzen sind wir glücklich.

  3. #13

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    49

    Standard Papas, die über schmutzige Wäscheberge motzen, gehen gar nicht...

    Guten Morgen!

    Bie diesen Beiträgen hier rund um das Thema "Wie gut und wieviel helfen unsere Männer im Haushalt" fällt mir wieder der "Väter-Stammtisch" auf den Papa-Extra-Seiten aus dem wirbelwind 04/10 ein (http://www.jako-o.de/Artikel.ww_arti...694bb33.0.html). Fand ich einen ziemlich spannenden Artikel, weil da ganz unterschiedliche Positionen aus Sicht der Männer angesprochen wurden.

    Fakt ist, dass wir Frauen in vielen Fällen durch die Kinderbetreuung einfach mehr zu Hause sind. Klar, dass unsere Männer da annehmen, dass wir ein schönes Leben haben (Kaffeetrinken am Nachmittag mit anderen Mamas), währenddessen sie da draußen fürs Geld schuften müssen und die schlechte Laune des Chefs ertragen. Viele Väter vergessen dabei aber, wieviel Nerven unsere Kinder manchmal kosten können (ein ruhiges Kaffeetrinken mit zwei ungestörten Gesprächs-Sätzen am Tisch ist ja kaum möglich), und dass ein Großteil der Mütter ja zusätzlich auch noch arbeitet. Und diese Doppelbelastung ist wirklich hart, nirgendwo ist man so richtig dabei.

    Ach, über dieses Thema könnte man seitenweise schreiben. Ich für mich finde nur: Die Kinder "gehören" beiden Elternteilen, und da ist es nun mal ganz wichtig, dass auch der Papa seinen "Anteil" einbringt. Für mich gäbe es nichts Schlimmeres, als wenn mein Mann nach Hause käme und motzen würde, dass die Wäsche noch nicht gemacht ist. Da würde ich echt zu viel kriegen, Ihr versteht, was ich meine? Ich fürchte nur, es gibt viele unter uns, die solche Sätze leider schon gehört haben, oder???

  4. #14

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    Standard

    das ist ja interessant!!!! und wie immer, es gibt keine verallgemeinerung. jede gestaltet es so, wie es für ihre umstände am günstigsten ist. toll!!!
    ich hatte das wahnsinnige glück, im ersten lebensjahr meines kindes von zu hause aus 20 stunden arbeiten zu können. und das gleich nach der 12-wochen-früchenpause. dieses jahr ist mir in unglaublich schöner erinnerung. einfach schlafen und kuscheln wenns kind dies wollte und dann einfach im park auf einer bank mit laptop arbeiten. alles im einklang!! einmal die woche waren wir für 4 stunden auf arbeit verfügbar. mit kind! hab auch jetzt noch das gefühl, dass alle besonderen anteil nehmen, da sie ihn haben wachsen sehen. auch die chefs!! war so froh über diese lösung, da ich kein baby-fan bin und die befürchtung hatte, dass mir die decke auf den kopf fällt. jetzt, wo der bub 5,5 jahre alt ist, könnte ich mir eher vorstellen, mehr zeit für ihn zu hause zu habe. doch nun gehe ich 36 stunden arbeiten (in anpassung an die kindergartenöffnungszeiten). es bleibt immer noch einiges an zeit für und mit ihm. oft nehmen wir auch seine freunde mit zu ausflügen oder ins kino oder wir gehen auf "besuch" und die mütter dürfen klönen . am wochenende dar mein bub für einen tag bestimmer sein und sich aus meiner "auswahlliste der vorschläge" etwas raussuchen. da fühlt er sich soooo groß . ach, und wir leben zu zweit. daher darf er helfen. dann gehts schneller und wir haben mehr zeit für seins. man(n) lernt halt fürs leben!

  5. #15
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    Lässt sich aber alles managen

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