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Thema: Erfahrungen Osteopathie

  1. #1

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    Standard Erfahrungen Osteopathie

    Hallo

    Hab hier im Forum schon öfter mal gelesen, dass einige mit ihren kleinen beim osteopathen waren.

    Wir waren selbst mit unserem 8 monate alten sohn bei einem osteopathen und es war furchtbar- wir hatten uns darüber belesen und überall stand, dass das baby sich dabei entspannen soll und es ihm gut tut- bei uns sah es jedoch sehr brutal aus- unser kleiner hat geschrien wie am spieß und der osteopath hat ihn richtig kräftig und ruckartig behandlet. ich weß von anderen eltern, dass es bei ihnen ähnlich war (waren beim selben osteopathen). doch von einer freundin, die bei einem anderen war, weiß ich, dass es total sanft zu ging und ihr arzt auhc meinte, dass es bei der osteopathie keinen grund für das baby gibt zu schreien.

    nun wollte ich gerne wissen , wie es bei euch war- welche erfahrungen habt ihr damit gemacht?

    liebe grüße

  2. #2

    Standard

    Ich war mit meinen beiden Kindern schon öfter beim Osteopathen. Ich war aber auch schon da. Meine Kinder gingen immer gerne hin, da es ihnen hinterher besser ging. Selbst unser damals 6 Monate alter Sohn hat nicht geschrien. Vielleicht solltest Du Dir einen anderen Osteopathen suchen. Das was Du schreibst hört sich ja gruselig an. Ich weiß auch nicht ob der Begriff Osteopath geschützt ist und was man manchen muss um ihn benutzen zu dürfen. Da gibt es ja doch schon Unterschiede. Von einem Seminar besucht bis richtig jahrelange Ausbildung.

  3. #3

    Standard

    Ich war lange mit meinem Sohn bei einer Osteopatin in Behandlung. Er hat einen mangelnden Muskeltonus. Große Sorge machte uns unter anderm "der verzögerte Mundschluß", so speichelte er weit über das 3.Lebensjahr hinaus sehr heftig.
    Schon nach der ersten Sitzung - ein sehr liebevoller und für das Kind interessierter Umgang - bemerkten wir eine Besserung. Ich dachte zuerst an Zauberei , hatte die Osteopatin doch nur für uns kaum wahrnehmbare Griffe getan. Aber T. schloß in den folgenden Tagen immer öfter und besser den Mund, konnte ihn aber im Gegenzug ohne Problem besser öffnen, wenn ich ihn darum bat. Das fiel mir im Rahmen des Zähneputzens auf. Sonst kam ich kaum an die hinteren Backenzähne und nun war soooo viel Platz für die Zahnbürste.
    Die Osteopatin rief 3-4 Tage nach jeder Sitzung von sich aus an und fragte, wie es ihm geht. Erst danach gab sie eine Empfehlung für einen nächsten Termin. (Meine Schwester ist Physiotherapeutin mit vielen Zusatzausbildungen, weiß also um die vielen schwarzen Schafe, die mal ein Seminar machen und sich dann Osteopath oder sonstwas nennen. Ihr Fazit: "Klingt seriös. Viele Heilpraktiker geben gleich eine Liste mit Terminen, klingt nach Geldmache , aber auch wenig Vertrauen in das, was sie tun.")
    T. ging immer gern hin und er entwickelte sogar ein Gespür dafür, wann es mal "wieder notwendig" ist. Fragte dann immer: "Mama, wann gehen wir mal wieder zum Streicheln?" Das sagt doch alles aus! Eine Sitzung beim Osteopaten tat ihm nie weh!

    Ich bin Hebamme und betreue junge Familien nach der Geburt ihres Kindes. Sehr viele Kinder "schicke" ich seitdem zu dieser Osteopatin (und Homöopatin, welche mit in der Praxis ist) und habe bisher nur positive Rückmeldungen erhalten.
    (Die Krankenkassen hatten es mal in Erwägung gezogen, alle Kinder nach der Geburt 1x einem Osteopaten vorzustellen und die Kosten dafür zu übernehmen. Aber es wird nun doch lieber an unseren Kindern gespart... )
    Der Grund: Die Kinder werden bei Geburt immer größer, unsere Becken aber immer kleiner... . Viele Haltungsschäden bringen Kinder also schon aus der Gebärmutter mit, kleine Verspannungen oder Fehlhaltungen. Manche Kinder haben sichtbar eine Asymetrie des Gesichtes, mal mehr oder weniger. Andere Kinder fallen durch vermehrtes Schreien, Blähungen, Trinkstörungen oder anderweitig auf. Allen empfehle ich einen Besuch bei der Osteopatin. Je früher man hingeht, desto kürzer die Behandlung. Und bisher haben alle gestaunt wie ich damals - was hat sie eigentlich gemacht?, egal, es hat geholfen!
    Das Problem ist also wirklich: wie finde ich wirklich einen guten Osteopaten!? Umhören und - wir trauen es uns nur oft nicht - den Osteopaten nach seiner Ausbildung fragen!
    Wünsche viel Erfolg! Liebe Grüße A.

  4. #4
    Avatar von sheepiesjo
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    Daumen hoch Osteopathische Behandlung

    Unser Sohn hat nach der Geburt (sekundärer Kaiserschnitt nach Geburtsstillstand) sehr viel geschrien. Er hat zwar von Anfang an nachts durchgeschlaften (ich musste ihn lange zum Stillen wecken, da er sonst nicht richtig zugenommen hat), aber dafür war er tagsüber umso unruhiger. Er war noch nicht mal drei Wochen alt und oft 7-8 Stunden am Stück wach, konnte einfach nicht in den Schlaf finden - und war dann natürlich total fertig. Die Hebamme hat uns dann empfohlen, mal zum Osteopathen zu gehen.

    Wir haben das Glück, dass unser Hausarzt auch Osteopath ist, und so habe ich da gleich einen Termin ausgemacht. Die Behandlung hat ca. 15 min. gedauert. Ich musste mich auf eine Liege legen und mein Sohn lag auf mir drauf. Er hat geschlafen (im MaxiCosi im Auto ist er immer sofort eingeschlafen), und das war laut dem Arzt auch gut so. Er hat ihm nur ganz sanft an den Kopf gefasst und gemeint, er würde damit Blockaden lockern. Er sagte auch, dass es nun erstmal schlimmer werden könnte (noch schlimmer?? ), aber es sollte nach 3-4 Tagen dann besser werden, falls nicht, sollte ich nochmal kommen. Und was soll ich sagen: ES WURDE BESSER!! Natürlich kann ich nicht sagen, an was es lag, aber das war mir dann auch egal.

    Und der absolute Knüller: Fast entschuldigend meinte die Sprechstunden-Hilfe, dass die Osteopathie leider von der Krankenkasse nicht bezahlt wird, und ich musste 5,- EUR zahlen. In der Rückbildungsgruppe erfuhr ich dann, dass andere bei ihrem Osteopathen bis zu 80,- EUR für eine Behandlung gezahlt hatten. Aber wenn es ein seriöser Therapeut ist, ist die Behandlung das Geld auch sicherlich wert.

  5. #5

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    Standard

    der bei dem wir waren ist physiotherapeut und ausgebildeter osteopath und wurde uns von unserer hebamme empfohlen.

    so gar mein mann konnte bei der behandlung nicht hinsehen.... wir hatten wirklich angst, dass er unserem kleinen bei der ruckartigen behandlung was passieren kann.

    zu einer mutti aus unserer karbbelgruppe meinte er sogar, dass, wenn sie das nicht sehen kann, sie während der behandlung vor die tür gehen soll.
    Und unsere Hebamme meinte auch, dass wäre normal, wenn die babys dabei schreien und es so brutal aussieht.

    wie gesagt, wir haben ihn noch nie so schreien gehört und wir beide brauchten selbst ein paar tage, bis wir den besuch da verdaut haben.
    was aber wirklich seltsam ist, ist, dass der osteopath hier bei uns einen ganz guten ruf hat, da die sitzung ja wirklich hilft. unser kleiner war danach viel beweglicher, aber trotzdem werden wir versuchen einen zu finden, der sanfter ist. denn wenn sogar wir ein paar tage brauchten um darüber hinweg zu kommen, will ich nicht wissen, wie sehr sich das bei unserem spatz ins unterbewusstsein eingeprägt hat.

  6. #6

    Standard

    Ja, leider sind nicht alle Empfehlungen eine Empfehlung wert!
    Es ist so wie mit Zahnärzten, Frauenärzten.... Man weiß oft erst hinterher, oft wenn es zuspät ist, obs der Richtige war.
    Meine aber nach wie vor, dass eine osteopatische Behandlung nicht so weh tun muss, dass der Behandelte schreit oder die Eltern raus gehen müssen!!
    In der Tat kann es aber, wie in der Homöopathie, eine Erstverschlimmerung geben.
    Und die Kosten varieren auch sehr. Hat man einen Kinderarzt, der das kann - super! Kostet dann meist nicht viel. Aber ein Osteopath nimmt halt mehr. 40- 150Euro pro Zeiteinheit. Ist eine enorme Spanne! "Meine" liegt im unteren Preisbereich, ist nett, geht auf die Kinder ein und bewirkt was...

  7. #7

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    Standard Grusel...

    Auch ich bin ganz positiv überrascht vom Osteopathen gewesen. Wir waren zweimal dort und unsere Kinder fanden es prima. Keine ruckartigen Bewegungen oder so, alles gaaanz sanft! Da ward ihr sicher nicht in guten Händen, ist ja gruselig...
    Eine Freundin war mit ihrem 3jährigen Sohn zur Behandlung und auch dieser fand es ganz angenehm, nach der Behandlung hat er allerdings ins Behandlungszimmer gebrochen... Aber es wurde gesagt, dass das öfters passiert, wenn die Kinder starke Blockaden an der HWS oder an den Schädelplatten haben...

  8. #8
    kuhlemuh
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    Standard Wir gehen jetzt hin

    Ich hab jetzt bei uns in der Gegend zwei Osteopathen mit gutem Ruf ausgemacht und mich für die kürzere Distanz entschieden- diese Praxis ist mir empfohlen worden von einer Kinderkrankenschwester der Klinik in der ich entbunden habe (auf die Idee, die Hebamme zu kontaktieren, bin ich von selber natürlich nicht gekommen...).
    Mitte Januar haben wir jetzt einen Termin- ich soll Zeit mitbringen. Und einen Folgetermin haben wir knapp vier Wochen später- damit unser Zwergerl Zeit hat zu reagieren. Klingt so erst mal nicht schlecht finde ich (aber wenn die Sache in Schmerzen endet geh ich wieder, da hab ich gar keine Skrupel...)- was ich noch nicht weiß, ist der Kostenpunkt (aber das ist momentan sekundär).
    Jetzt bin ich also ziemlich gespannt auf das, was uns erwartet- und ich hoffe die Sache ist erfolgreich. Das werde ich euch dann gleich mitteilen (natürlich auch, wenn´s nicht so läuft)

  9. #9

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    Standard

    Wir haben mit "unserem" Osteopathen nur gute Erfahrungen gemacht. Unsere Kleine hatte einen leichten Schiefhals und schrie ständig, wenn sie auf der anderen Seite lag, beim Liegen, Stillen etc.
    Wir haben uns vorher bei anderen Eltern aus der Gegend erkundigt, bei wem sie welche Erfahrungen gemacht haben und den ausgewählt, der am meisten gelobt wurde, ein ausgebildeter Physiotherapeut mit Zusatzausbildung. Für die Behandlung brauchten wir auch ein Privatrezept für "Manuelle Therapie mit osteopathischen Anteilen".
    Auf den Termin mussten wir einige Wochen warten, was meiner Meinng nach für den Ruf des Therapeuten spricht. Die Behandlung war sehr sanft, man sah kaum Bewegung, nur die Hände aufgelegt an verschiedenen Stellen und die Kleine hat den Therapeuten angelacht. Die Behandlung dauerte eine dreiviertel Stunde, danach hielt sie den Kopf zentriert, die aktive Beweglichkeit verbesserte sich in den Tagen danach immer weiter. Zwar nahmen die Schreiattacken kurzfristig wieder zu, aber das ist logisch, wenn sich die Statik, an die man sich mühsam gewöhnt hatte, wieder durcheinander gebracht wird.
    Wir werden bei neuen Beschwerden wieder hingehen!

    Sogar unser Kinderarzt war positiv überrascht vom Ergebnis, da er an sich nicht überzeut von meiner Idee gewesen war.

    Kostenpunkt 60€/Stunde.

  10. #10

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    Standard

    Ich kann auch nur positives zum Thema " Osteopathie" berichten. Unsere 7 jährige hat sich als Kleinkind wenig bewegt. Sie tobte nicht wie ihre Freunde durch die Gegend. War eher ruhig und sehr besonnen. Irgendwie kam uns das seltsam vor. Beim Osteopathen kam dann heraus, dass ihre Wirbel stark verschoben waren. Schon nach der 1. Behandlung hat unsere Kleine dermassen herumgehüpft, dass sie nach 2 Tagen starke Schmerzen in den Beinen hatten. Es kam dann heraus, dass sie Muskelkater vom Hüpfen hatte. Nach 4 Behandlungen war dann alles OK. Die Osteopathin war sehr behutsam und unsere Kleine hat sich dort sehr wohl gefühlt.
    Ich kann es nur empfehlen.

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