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Thema: Was ist die Arbeit von Mamas wert?

  1. #1

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    Standard Was ist die Arbeit von Mamas wert?

    Mal ehrlich, was müssten wir Mütter eigentlich monatlich verdienen, wenn wir für unsere Mutterschaft Geld bekämen? 2.000 Euro brutto oder 10.000 €? Wie, unsere Arbeit ist unbezahlbar, weil so wertvoll? Sicher, aber wie sieht es mit unserem Ansehen in der Gesellschaft aus?

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    Was meinen Sie? Bekommen wir Mütter genügend Anerkennung? Wir hätten gerne IHRE Meinung!

  2. #2
    Avatar von elseken
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    Ohne den Artikel gelesen zu haben, keine Ahnung was eine "Mutterschaft" wert ist. In unserem Fall müsste da auf jeden Fall "Elternschaft" stehen.

    Väter die sich in der Hauptlast um die Kinder kümmern, weil die Mutter die Hauptverdienerin ist, werden übrigens gesellschaftlich viel weniger anerkannt als Vollzeit-Mütter.

    Ich kann da gerne mal aus dem Nähkästchen plaudern

  3. #3
    Avatar von kueste
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    Ich kann elseken hinsichtlich der Anerkennungsdifferenzen nur zustimmen.

    Darüber hinaus ist es wie bei allen Dingen so, dass man/frau es ja letztlich nur falsch machen kann: Geht sie arbeiten, lebt sie im Spagat, bleibt sie zu Hause ist sie das Heimchen am Herd.

    Mein Mann und ich arbeiten Voll- und Teilzeit. Hierbei haben wir uns auch schon abgewechselt. Dabei habe ich aber auch festgestellt, dass mein Mann bei der Organisation der Freizeitaktivitäten der Kinder bei Kooperationen mit anderen Eltern von anderen Müttern viel stärker entlastet wird, als ich.

    Finanziell wäre für uns eine steuerliche Lösung hilfreich. Da träumen wir von den französischen Zuständen. Ich sähe eine solche Lösung zugleich als Entgelt und damit Wertschätzung für meine haushälterischen Tätigkeiten. Es wäre auch eine Kompensation zu dem sich aus der Teilzeit ergebenen geringeren Verdienst.
    Hier wäre mein persönlicher Ansatz!

    Grüße
    von der

    Küste

  4. #4

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    Standard Was ist die ...

    Lösung ? Ich denke jede Familie muss für sich die richtige Entscheidung treffen. Noch gibt es kein Betreuungsgeld. Mein Mann und ich arbeiten beide Vollzeit. Die Elternzeit hatten wir aufgeteilt, mein Mann hat um ein weiteres Jahr verlängert und ist dann ein Tag in der Woche zu Hause geblieben. Den einen Tag an dem wir beide arbeiteten, ging unser Kind zu einer Tagesmutter. Ich weiss das es nichts geschadet hat, die Trennung fiel eher uns schwer. seit dem zweiten Lebensjahr haben wir glücklicherweise in einer wundervollen Krippe einen Platz bekommen. Warum soll eine Mutter mehr als eine Kindergärtnerin bekommen? Die machen einen riesigen Job. Dann doch bitte die Gehälter dieser tollen Menschen erhöhen. Ich will damit den Job einer Mutter, die sich bewusst entscheidet ( viele können dies aus finanziellen Gründen ja nicht mehr ) zu Hause zu bleiben und ihr Kind zu erziehen mindern. Die Frage ist ja aber, wie viel Zeit geht in dem Moment wirklich für das Kind drauf. Haushalt zâhle ich da einfach mal nicht zu, denn diesen müssen auch alle anderen Arbeitnehmer noch machen, wenn sie nach Hause kommen. Ich weiss, dass das viele Eltern machen, sich intensiv mit ihrem Kind beschäftigen, aber genauso viele parken ihr Kind doch leider vor dem TV. ist dann ja auch einfacher... Wie würde es dann ggf. Aussehen, wenn es wirklich Geld für die Betreuung zu Hause gibt. Würde dann die Mehrzahl der Eltern zu Hause bleiben, die Ihr Kind födern ?
    Das kann und möchte ich nicht beantworten, ich weiss nur, das jedem selbst die Entscheidung überlassen werden sollte, was für das Kind das beste ist. Ist es zu Hause gut, dann darf ich mich aber eben auch nur bedingt beschweren, ist es in der Krippe, auch dann muss ich mit dem ewigen Spagat leben. Ich wünsche mir nur, dass jeder das jeweilige Lebensmodell tolleriert und akzeptiert. Leider haben wir das schon anders erlebt.

  5. #5

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    Unglücklich Mamas Arbeit wert

    Ich denke das die Arbeit von den Mamas unterbewertet wird.Haben die Mamas doch viele Jobs aufeinmal:Krankenschwester,Haushälterin,Erzieherin ,Ratgeberin,Taxifahrerin etc. Das alles unbezahlt. und teilweise ohne Anerkennung. Selbst 5000 Euro brutto wären noch zu wenig.

  6. #6
    Avatar von elseken
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    @ veggimouth, sehr gut differenzierter Beitrag. Ich halte das Betreuungsgeld ( die so genannte Herdprämie) für einen Schritt zurück, die von dir geäuuserte Kritik daran ist mir auch noch nicht in den Sinn gekommen. Vor allem ließe sich das doch wieder, ähnlich dem Kindergeld nur nach dem Gieskannenprinzip verteilen, und das kostet unmengen und landet dann in Haushalten die es gar nicht bräuchten, und den armen Familien würde es nur wieder gegen ALGII gegengerechnet werden.

    Besser wäre wie in Dänemark: funktionierende Kinderbetreuung, die dazu führt, das beide Eltern Familienverträglich arbeiten können, oder wie in Frankreich die Steuerentlastung für Kinder.

  7. #7

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    Ich habe hier sehr viel Gutes gelesen. Grundsätzlich muss aber nicht nur die Arbeit der Mütter anerkannt werden sondern die der Familien insgesamt! Das fängt damit an das unsere Gesellschaft und damit meine ich ALLE endlich erkennen müssen das Kinder und demzufolge auch Familien keine Lärm-, Nerven, und Kostenbelastung sind sondern die ZUKUNFT!!! Ich finde es ein Ding der Unmöglichkeit das sich ein Land wie Deutschland immer noch nicht dazu bekennt das Kinder und Familien elementar wichtig für unser Jetzt und für unsere Zukunft sind!!! Dafür braucht es nicht 1.000 Gesetzte und Verordnungen und auch keine Pisastudien, der Stellenwert der Familie in der Gesellschaft ist einfach nicht so wie er seien müsste. Man kann doch nicht einerseits wünschen das es mehr Kinder/Familien geben soll und nichts dafür tun das sich der Alltag der Familien auch wirklich bessert. Was erwartet man eigentlich von uns????? Familie: ja, Anerkennung der Familie: nein, Flexibilität: ja, Flexibilität der Ämter und Behörden gegenüber Familien: nein, Arbeitende Eltern: ja, Kinderbetreuungsangebote die finanzierbar und vorhanden sind: nein, Steuerentlastungen; nein, Hinsehen wenn es um Kinder in Not geht: nein, algemeines Rumgemecker an Kindern Anderer: ja, usw.
    Wir können es uns doch nicht leisten ein Land zu sein in dem schon bei der Kita-Platzvergabe ein Satz wie der Folgende völlig normal ist: "Da Sie einen Sohn haben der im Jahr X geboren wurde und Unterjährig einen Platz möchten müssen wir Ihnen leider eine Absage erteilen." H A L L O ????!!!??? Hat das ganze Land den Knall noch nicht gehört????????????????????????????????? Wir sprechen hier von der Zukunft. Wenn wir so mit unserer Zukunft umgehen dann Gute Nacht.

  8. #8

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    Hausarbeit und Familienarbeit kann man nur schwer in Geld umrechnen. Hier sind schon einige Beispiele genannt worden, welche große Anzahl an Tätigkeiten von Hausfrauen/ Hausmännern und Eltern ausgeübt werden. Aber ist es wirklich so? Bin ich ausgebildete Krankenschwester/Kinderkrankenschwester nur weil ich meinem Kind ein Pflaster aufklebe und ihm verordnete Medikamente gebe und Fieber messen kann? Bin ich wirklich Taxifahrerin, nur weil ich einen Führerschein und Auto besitze und dieses auch nutze? Ist man gelernter Koch nur weil man täglich Mittagessen kocht? Fast alles ist in Deutschland geregelt, für vieles braucht man Kurse, Fortbildungen, eine langjährige Ausbildung oder ein Studium. Dann ist man PROFI in seinem Gebiet und hat Kenntnisse und Fähigkeiten, welche nicht alle haben. Eine Ausbildung zur Hausfrau/Mutter bzw. Hausmann/Vater gibt es nicht! Jeder, der eine Wohnung oder ein Haus bewohnt, führt einen Haushalt. Das ist eine reine Privatsache, denn ALLE müssen ihren Haushalt in Ordnung halten. Das Spektrum reicht vom Putzfimmel bis zum verwahrlosten Messie-Haushalt, warum sollen Alle/oder Andere dafür zahlen? Die Erziehung von Kindern ist erst in den letzten Jahrzehnten allein auf die Mütter "abgewälzt" worden. Kinder sind eine vollkommen natürliche Sache, sie entstehen nun mal, wenn Männer und Frauen zusammen leben. Aber wir haben hier und heute die Möglichkeit, frei zu wählen! Möchte ich heiraten? Den Mann oder die Frau meiner Wahl? Möchte ich Kinder, wenn ja, wie viele und in welchem Abstand usw. Solche Dinge sind in vielen Ländern der Welt keine Selbstverständlichkeit! Haushaltsführung und Kindererziehung lernt man aus seinem persönlichem Werdegang, Schule, Elternhaus, eigene Erziehung, Umwelt und nicht zuletzt gesundem Menschenverstand, Liebe, Verständnis, Intuition u.v.a. Ein Kind wurde früher in der Familie/Sippe/Dorfgemeinschaft groß und alle fühlten sich verantwortlich und halfen mit. In besser gestellten Kreisen gab und gibt es schon immer Fremdbetreuung, angefangen mit der Amme über Kindermädchen, Gouvernante, Hauslehrer bis heute mit "Nanny", Au-pair-Mädchen und Internaten. Fakt ist einfach: solange ich "nur" Haushalt mache oder "Nur" Mutter/Vater bin, gehe ich nicht arbeiten, ich produziere nichts. Das Geld zum Leben muß aber erarbeitet werden. Die Gesellschaft kann hier helfen, indem sie qualifizierte Kinderbetreuung anbietet, familienfreundliche Arbeitszeiten, Steuerentlastungen etc.; dann kann auch jede Mutter/jeder Vater (sofern gewünscht) einer Arbeit nachgehen, die für die Gemeinschaft ist. Außerdem, nicht immer ist die Familie der beste und sicherste Ort für ein Kind, die erschreckenden Beispiele von Kindesmißbrauch und Mißhandlung bis zum Tod von Kindern sprechen eine deutliche Sprache. Und das ist immer nur die Spitze des Eisbergs, welche Dramen sich hinter verschlossenen Türen abspielen, wie viele Mütter/ Eltern hoffnungslos mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind, kann man nur erahnen. Auch hier sage ich: mehr Geld für Jugendämter, Sozialarbeiter, Erzieher etc.; ein Betreuungsgeld ("Herdprämie") ist m. E. der falsche Weg.

  9. #9

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    Ich bin wirklich nicht sicher, ob ich meine Mutterschaft in Geld umgerechnet haben wollte. Als ich vor 23 Jahren ein Kind bekam, da habe ich über solche Sachen nicht nachgedacht. Diese Kind entstand aus der Liebe zwischen mir und meinem Mann und wir bekamen es, weil wir es wollten. Nicht für die Gesellschaft, nicht für die ZUKUNFT, nicht für den Staat, nicht, weil es so wenige Kinder gab, sondern ganz allein für uns. Unser Kind war übrigens nicht geplant, es war, wie man so sagt...passiert. Aber wir haben es gewollt und geliebt und nur wir hatten von Anfang an die Verantwortung für unser Kind. Natürlich habe ich auch damals (in der ehemaligen DDR) das Babyjahr in Anspruch genommen mit einer gewissen Bezahlung, aber danach bin ich wieder arbeiten gegangen, weil das Geld meines Mannes (580,00 Mark der DDR) nicht ausgereicht hätte.
    Das alles wußte wir aber von Anfang an. Ich hätte dieses Kind nicht bekommen müssen, aber wir wollten es.
    Dann ging unser Kind ab dem ersten Geburtstag in die Kinderkrippe. Dazu muss ich sagen, dass es kein Problem war, einen Krippenplatz zu bekommen, weil in der DDR die Vollzeitbeschäftigung auch von Müttern angestrebt wurde. Ob das nun gut war oder nicht, Fakt ist, dass ich immer ein schlechtes Gewissen hatte, wenn meine Kleine frühzeitig aufstehen musste, aber ich hatte keine Wahl. Geschadet hat es ihr übrigens rückblickend nicht. Sie war sehr gut aufgehoben. Die Erzieherinnen gingen zum großen Teil prima auf jedes einzelne Kind ein und der Umgang mit anderen Kindern war für sie nur von Vorteil. Soziales Verhalten kann man eben da auch schneller lernen.

    Wie man nun die Arbeit von Müttern bewerten soll? Ich weiß es nicht. Ich selbst wäre nie auf die Idee gekommen, so eine Frage zu stellen, weil es eben meine persönlche Entscheidung war, unser Kind zu zeugen und zu bekommen. Wir wollten es und das nur für uns.

    Aber das soll die Arbeit der Mütter, die zu Hause bleiben müssen, natürlich nicht herabwürdigen.

    Es sollte jeder selbst entscheiden können, ob er sein Kind bezahlten Kräften zur Betreuung in Obhut gibt oder es zu Hause selbst betreut.
    Leider hat man nicht immer diese Wahl und die finanzielle Seite ist natürlich nicht außer Acht zu lassen. Von gesellschaftlicher Seite sollten zuallererst die Bedingungen geschaffen werden, dass jedes Kind in Betreuung gegeben werden könnte, wenn der Wunsch der Eltern besteht. Diese Rahmenbedingungen sind doch immer noch nicht gegeben. Deshalb ist es doch immer noch keine freie Entscheidung vieler Mütter, zu Hause zu bleiben und ich glaube, deshalb wird die Debatte über die Herdprämie auch überhaupt geführt.

    Was mich ganz sehr stört, ist dieses Denken, das immer weiter um sich greift: So, ich habe jetzt ein Kind bekommen und nun muss der Staat aber ...z.B. das Kindergeld erhöhen, denn das reicht ja nicht mal für die Betreuungskosten, für die Lebensmittel und die Kleidung. Also ich finde, Eltern sollten für ihr Kind sorgen, nicht nur der Staat.

  10. #10

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    Zitat Zitat von maria-esther Beitrag anzeigen
    Hausarbeit und Familienarbeit kann man nur schwer in Geld umrechnen. Hier sind schon einige Beispiele genannt worden, welche große Anzahl an Tätigkeiten von Hausfrauen/ Hausmännern und Eltern ausgeübt werden. Aber ist es wirklich so? Bin ich ausgebildete Krankenschwester/Kinderkrankenschwester nur weil ich meinem Kind ein Pflaster aufklebe und ihm verordnete Medikamente gebe und Fieber messen kann? Bin ich wirklich Taxifahrerin, nur weil ich einen Führerschein und Auto besitze und dieses auch nutze? Ist man gelernter Koch nur weil man täglich Mittagessen kocht? Fast alles ist in Deutschland geregelt, für vieles braucht man Kurse, Fortbildungen, eine langjährige Ausbildung oder ein Studium. Dann ist man PROFI in seinem Gebiet und hat Kenntnisse und Fähigkeiten, welche nicht alle haben. Eine Ausbildung zur Hausfrau/Mutter bzw. Hausmann/Vater gibt es nicht! Jeder, der eine Wohnung oder ein Haus bewohnt, führt einen Haushalt. Das ist eine reine Privatsache, denn ALLE müssen ihren Haushalt in Ordnung halten. Das Spektrum reicht vom Putzfimmel bis zum verwahrlosten Messie-Haushalt, warum sollen Alle/oder Andere dafür zahlen? Die Erziehung von Kindern ist erst in den letzten Jahrzehnten allein auf die Mütter "abgewälzt" worden. Kinder sind eine vollkommen natürliche Sache, sie entstehen nun mal, wenn Männer und Frauen zusammen leben. Aber wir haben hier und heute die Möglichkeit, frei zu wählen! Möchte ich heiraten? Den Mann oder die Frau meiner Wahl? Möchte ich Kinder, wenn ja, wie viele und in welchem Abstand usw. Solche Dinge sind in vielen Ländern der Welt keine Selbstverständlichkeit! Haushaltsführung und Kindererziehung lernt man aus seinem persönlichem Werdegang, Schule, Elternhaus, eigene Erziehung, Umwelt und nicht zuletzt gesundem Menschenverstand, Liebe, Verständnis, Intuition u.v.a. Ein Kind wurde früher in der Familie/Sippe/Dorfgemeinschaft groß und alle fühlten sich verantwortlich und halfen mit. In besser gestellten Kreisen gab und gibt es schon immer Fremdbetreuung, angefangen mit der Amme über Kindermädchen, Gouvernante, Hauslehrer bis heute mit "Nanny", Au-pair-Mädchen und Internaten. Fakt ist einfach: solange ich "nur" Haushalt mache oder "Nur" Mutter/Vater bin, gehe ich nicht arbeiten, ich produziere nichts. Das Geld zum Leben muß aber erarbeitet werden. Die Gesellschaft kann hier helfen, indem sie qualifizierte Kinderbetreuung anbietet, familienfreundliche Arbeitszeiten, Steuerentlastungen etc.; dann kann auch jede Mutter/jeder Vater (sofern gewünscht) einer Arbeit nachgehen, die für die Gemeinschaft ist. Außerdem, nicht immer ist die Familie der beste und sicherste Ort für ein Kind, die erschreckenden Beispiele von Kindesmißbrauch und Mißhandlung bis zum Tod von Kindern sprechen eine deutliche Sprache. Und das ist immer nur die Spitze des Eisbergs, welche Dramen sich hinter verschlossenen Türen abspielen, wie viele Mütter/ Eltern hoffnungslos mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind, kann man nur erahnen. Auch hier sage ich: mehr Geld für Jugendämter, Sozialarbeiter, Erzieher etc.; ein Betreuungsgeld ("Herdprämie") ist m. E. der falsche Weg.

    Der Staat soll qualifizierte Kinderbetreuung anbieten: dann mal her damit!!! Denn viele Mütter (zT auch Väter) stecken immer noch in dem Dilemma kein KiTa-Platz zu haben und somit nicht arbeiten gehen zu können. Die netten Versprechen für 2013 werden wohl nicht eingehalten werden könne denn was nützt eein Rechtsanspruch auf U3-Plätze wenn es diese nicht in ausreichender Zahl gibt: Nichts!
    Die arbeit von Müttern halte ich für unbezahzlbar! Das Ganze muss finanziert werden?????? Selten so gelacht!!! Schau mal für was unsere Regierung ohne mit der Wimper zu zucken Geld in 1.000.000.0000....-Höhe ausgibt. Lasst Euch nicht verschaukeln Leute, das Geld ist da; ihr habt dafür alle mehr als genug eingezahlt! Das Problem ist einfach das Familien in diesem Land keine Lobby haben und wer sagt das hier mehr getan werden muss direkt als Bittsteller der dem Staat auf der Tasche liegen will abgestempelt wird. Damit zerfleischen wir uns nur gegenseitig anstatt gemeinsam gegen diese Mißstände anzugehen.

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