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Thema: Kindergarten-Suche: Checkliste für die Kita-Wahl

  1. #1
    Avatar von mich@el
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    Standard Kindergarten-Suche: Checkliste für die Kita-Wahl

    Prof. Dr. Wolfgang Tietze leitete an der Freien Universität Berlin im Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie den Arbeitsbereich Kleinkindpädagogik. Einer seiner Schwerpunkte ist die Qualitätssicherung in Kindertagesstätten.
    wirbelwind-Redakteurin Christina Hauptmann hat bei dem Kleinkindpädagogen Prof. Dr. Wolfgang Tietze von der Freien Universität Berlin nachgefragt:

    Woran erkennt man einen guten Kindergarten?

    „Das Kindergartenteam und die Eltern gehen eine Erziehungspartnerschaft ein“ ...

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  2. #2

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    Standard Beurteilungen schon im frühen Kindergartenalter?

    Im Gespräch mit Prof. Tietze habe ich erfahren, dass es sehr wichtig ist, dass Erzieherinnen sich möglichst zweimal im Jahr mit den Eltern zusammen setzen, um über die Entwicklung des Kindes zu sprechen. Bei uns im Kindergarten gibt es das auch (nicht ganz so oft allerdings). Ich erinnere aber ein "Entwicklungsgespräch" rund um meine älteste Tocher (damals knapp 5), in dem ein mehr als zehnseitiger Fragebogen mit zig Fragen abgehandelt wurde. Das hat mich doch bisschen betroffen gemacht, ein kleines Kind schon so "streng" zu beurteilen...dieser super ausgeklügelte Fragebogen sei aber hier in Bayern "gängig". Nun frage ich Euch: Ist das nicht auch schon ganz großer Förderwahn? Kinder werden früh genug beurteilt und benotet, muss das schon so im frühen Kindergartenalter los gehen?

  3. #3

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    bei uns (münsterland, NRW) gibt es auch so einen entwicklungsbogen, aber 10 seiten hat er nicht! aber auch bei dem gibt es schon sowas wie eine noteneinteilung, z.b. beim motorischen geschick... finde ich jetzt aber nicht sooo dramatisch, und meinen kindern ist es eh wurscht. viel schlimmer habe ich die letzte U-irgendwas-untersuchung beim kinderarzt mit meinem (damals noch) vierjährigen sohn empfunden, eine ganze stunde lang sollte er malen, geschichten erzählen, sehtest, hörtest, was weiß ich noch alles, und dann noch ohne mama (da hat er sich aber gleich geweigert, hehe...) spinnen die? das wäre ja sogar MIR zu stressig...

  4. #4

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    Ja stimmt, die "U´s" beim Kinderarzt sind auch so eine unsägliche "Prüfungssituation", da denkst Du immer im Vorfeld, mein Kind ist klasse, und wenns rum ist, fragt man sich, warum einem dies oder das eigentlich nicht aufgefallen ist...

  5. #5

    Standard

    Also ich finde die U´s gar nicht so schlimm und meine Söhne freuen sich immer wenn sie zur U- Untersuchung müssen. Die finden es immer lustig malen, schneiden, hüpfen und springen zu dürfen. Aber die mögen auch ihre Kinderärztin und gehen da gerne hin. Außerdem finde ich die U- Untersuchungen auch wirklich wichtig.

    Den Entwicklungsfragebogen haben wir auch (auch NRW aber Ruhrgebiet) aber auch keine 10 Seiten. Jetzt hat der Kindergarten aber den Fragebogen in Sätze gefasst und es wurde nur positiv geschrieben (wie bei Zeugnissen). Das fand ich ein bißchen doof, da ich erstmal 3 Seiten lesen musste bei den Fragebogen konnte man einfach drüber gucken und dann wusste man wo sein Kind steht.

  6. #6

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    Standard personalwechsel im kindergarten

    ich habe gerade in unserem kiga das problem, daß das personal extrem häufig (finde ich) wechselt - wenn mal eine erzieherin 3 monate am stück da ist, ist das schon sehr viel! es fing damit an, daß eine langjährige, ältere erzieherin wegen dieses blöden kibiz(?)-gesetzes quasi gezwungen war, eine komplette erzieherinnenausbildung nachzuholen (sie kam ursprünglich aus polen), daran aber kräftemäßig gescheitert ist und ganz aufgehört hat. sie war die beste und netteste im ganzen kiga. dann wurde eine weitere schwanger und bekam arbeitsverbot wegen fehlender röteln-immunität. seitdem sind ständig befristete kräfte da, die auch schnell wieder weg sind! außerdem gibt es seit ca. 1,5 jahren eine neue leiterin, die eher der typ möchtegern-chefsekretärin ist und als chefin sicher nicht besonders beliebt ist. jetzt wollte ich euch mal fragen, ob so eine situation inzwischen normal ist!? ich habe mich bis jetzt nicht viel mit kindergartenproblemen beschäftigt, aber inzwischen mache ich mir etwas sorgen, ob meine kinder das alles so gut wegstecken (bis jetzt merke ich noch nichts, aber heute morgen hing schon wieder ein zettel an der pinnwand, daß die nächste woanders hin wechselt! das sind jetzt zwei, die im februar aufhören...)

  7. #7

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    Hallo Paulina,
    nein, ich finde das nicht normal, dass in so kurzen Abständen das Kindergartenpersonal wechselt. Habt Ihr einen Elternbeirat, der regelmäßige Treffen hat und einen Ansprechpartner für Dich, den Du bitten kannst, die neue Leitung zu fragen nach den Perspektiven nach der Gruppenbesetzung? Freilich wird die auch nicht wissen, wer als nächste aufhört und wann, v.a. wenn die Kündigungen mit an ihr durch ihren eigenen Stil liegen. Aber sie muss ja ein Konzept vorlegen können, wie sie sich die nächsten beiden Jahre die Gruppenbesetzung vorstellt.

    Ist es ein städtischer/landkreisgemeindlicher Kindergarten, dessen Personal von der Stadt bzw. Landkreisgemeinde bezahlt wird oder ein kirchlicher?
    Da müsste es doch überall auch Ansprechpartner geben.
    Ich würde schon einige Hebel in Bewegung setzen, denn so viele Wechsel der Bezugspersonen und das dementsprechende Klima unterm Personal bei Unbeliebtheit der Leiterin und sich fremden Neuangestellten hilft den Kindern nicht, Beziehung aufzubauen und Vertrauen zu gewinnen.
    Ich wünsch Dir viel Kraft beim Durchfragen und gute Lösungen! Alles Gute Euch!
    Liebe Grüße aus München !


  8. #8

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    erstmal vielen dank für deine schnelle und ausführliche antwort! ja, einen elternrat gibts, mit einer "mama" davon bin ich etwas näher befreundet und werde mal mit ihr reden. außerdem habe ich einen brief geschrieben, in dem ich meine sorgen darlege, und werde den gleich mal in den "kummerkasten" werfen. und dann warte ich mal ein paar tage ab, ob sich irgendjemand rührt... und wenn nicht, rühr ich mich! klar, zur not rufe ich auch bei der stadt an (ist ein städtischer kiga, der einzige hier ). so gehts ja echt nicht weiter... zum glück interessieren sich meine kinder (sie sind zu zweit da und in der gleichen gruppe) inzwischen weit mehr für die anderen kinder als für die erzieherinnen, aber das war bei meinem sohn, als er mit dreieinhalb dort hinkam, absolut noch nicht so! er war sehr schüchtern und erwachsenenbezogen, und wenn der wechsel damals schon so häufig gewesen wäre, hätte ich ihn gleich wieder abmelden können...

  9. #9

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    Standard Elternbeirat

    Ich denke auch, dass es nicht gut ist (und auch nicht unbedingt normal ist), wenn das Personal so oft wechselt - leider steckt da auch die Leitung oft nicht drin, es ist einfach manchmal der Wurm drin in Sachen Personal. Ich glaube aber auch, dass ein guter Kindergarten mit einem liebevollen Klima auf die Dauer gute Erzieherinnen bekommen kann, die gerne dort arbeiten und auch lange bleiben - auch wenn die Bezahlung natürlich bundesweit nicht so prickelnd ist. Es ist aus meiner Sicht ganz wichtig, den Elternbeirat einzuschalten - der soll dann einen Brief an die Stadt schreiben. Überhaupt kann der Elternbeirat viel bewegen, vielleicht auch mal Ideen und Anregungen für Feste und Projekte geben, dadurch entsteht automatisch ein viel besserer Zusammenhalt auf allen Ebenen....

  10. #10

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    Standard Land oder Stadt - wo läufts besser?

    Glaubt Ihr eigentlich, dass es Unterschiede zwischen Kindergärten auf "dem Land" und in der Stadt gibt? Oft denkt man doch, ach, die auf dem Land kriegen vieles nicht so mit.....Vorurteil, klar, aber welche Erfahrungen habt Ihr so?

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