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Thema: Lebensmittel wegwerfen?

  1. #1

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    Standard Lebensmittel wegwerfen?

    Scheinbar geht es uns zu gut! Laut Statistiken wirft jeder von uns jährlich 80 Kilogramm an Lebensmitteln auf den Müll! Wir haben keine Lust auf Reste, alles sollte möglichst frisch sein.

    Wie sehen Sie das? Geben Sie Ihren Kindern noch ein Joghurt zu essen, das schon ein paar Tage abgelaufen ist?

    Wir freuen uns über Ihre Ansichten und Beiträge!!

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  2. #2

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    Zitat Zitat von christin@ Beitrag anzeigen
    Scheinbar geht es uns zu gut! Laut Statistiken wirft jeder von uns jährlich 80 Kilogramm an Lebensmitteln auf den Müll! Wir haben keine Lust auf Reste, alles sollte möglichst frisch sein.

    Wie sehen Sie das? Geben Sie Ihren Kindern noch ein Joghurt zu essen, das schon ein paar Tage abgelaufen ist?

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    Bei uns wird z.B. aus alten Brötchen Semmelknödel gemacht, den abgelaufenen Joghurt esse ich dann halt, wenn er noch ok ist. Mein großer Sohn ist da sehr speziell, er weiß zwar, das es das Mindesthaltbarkeitsdatum ist, aber da ist nichts zu machen. Meist bin ich dann der "Müllschlucker", wenn mal Reste vom Essen übrig bleiben, wollen meine Kids bzw. mein Mann auch immer Frisch. Oft sieht es dann so aus, Mann und Kinder essen das frisch gekochte Essen und die Mama das Essen vom Vortag
    Grundsätzlich probieren wir immer erst mal, wenn Geruch und Aussehen von abgelaufenen Artikeln noch stimmen. Wenn ich z.B. sehe, daß die Karotten im Keller die nächsten Tage nicht mehr "überleben", gibts dann halt Karotteneintopf. Ich ärgere mich immer sehr, wenn ich Lebensmittel wegwerfen muß, besonders, wenn es noch verpackt ist.
    Aber auch bei uns gibts mal die ein oder andere Kühlschrankleiche. Das ist leider bei der besten Vorratshaltung nicht zu vermeiden.
    Wobei wir gar keine Biotonne haben, sondern die Reste wandern auf den Kompost. Apfelputzen, Salatblätter, Karottenschalen bekommen die Meerschweinchen

  3. #3
    Avatar von ponymaedchen
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    Ich denke, die Statistik und die Fragestellung hier weisen uns spontan eher in die falsche Richtung. Familien werden es kaum so dicke haben, kiloweise Essen wegzuwerfen und dürften überwiegend den Begriff "Mindesthaltbarkeitsdatum" zu interpretieren wissen.

    Wenn ich mal unserer Familie schaue... ich vermute, da schlägt am meisten schwer erträglicher und daher weggeworfener Schul-Kantinenfraß zu Buche

    Aber das dickste Problem sind ja nun Lebensmittel, die niemals in den Handel kommen, weil sie eben nicht in die gewinnmaximierte Vermarktungskette passen. Was sollen wir Familien dagegen tun - außer regionale Produkte zu bevorzugen, beim Erzeuger zu kaufen, und da wo es geht Selbstversorgung zu betreiben...

  4. #4

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    Standard Schlechtes Gewissen....

    Hi Ponymädchen :-)

    Klar, das hört sich viel an mit den Tonnen, die da weggeworfen werden. Obs wirklich stimmt...ich kanns mir schon vorstellen.....Ich ertappe mich nämlich leider auch oft dabei, dass ich zum Beispiel Champignons wegwerfe, die nicht mehr richtig gut aussehen oder auch abgepackte Wurst, wo ich einfach übersehen habe, dass ich sie schon ein bisschen zu lange im Kühlschrank liegen hatte. Das einzige, wo ich wirklich dazu gelernt habe, ist das Mindesthaltbarkeitsdatum bei Yoghurts, da orientiere ich mich wirklich nur an Duft und Geschmack...aber sonst bin ich recht schnell dabei, was weg zu tun, auch wenn ich dabei ein furchtbar schlechtes Gewissen habe...

    Liebe Grüße! Christina

  5. #5
    kuhlemuh
    Gast

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    Ich glaube man kann es gar nicht vermeiden mal etwas wegwerfen zu müssen... Zu den schon genannten "Kühlschrankleichen" kommt es immer mal wieder und wenn ich immer alles von meinen Kindern aufessen müsste, würde ich wahrscheinlich innerhalb kürzester Zeit durch die Gegend rollen...
    Wir achten aber darauf, dass es nicht zur Leichtfertigkeit wird Lebensmittel wegzuwerfen- also die Kinder müssen schon mit darauf achten, wie groß ihre Essensportionen sind, oder ob z.B. schon ein bereits geöffneter Quark im Kühlschrank ist, bevor der nächste aufgerissen wird.
    Und wenn Sachen nicht direkt schimmlig sind geben wir auch viel an die Tiere weiter: die Kaninchen mögen Gurkenschalen oder auch Apfelschnitze, die aus der Schule wieder mitgebracht werden und bei denen die Appetitlichkeit etwas verloren gegangen ist, die Kühe mögen alten Kuchen, oder auch Semmeln und die Katze stirbt z.B. für Hipp-Menü-Gläschen-Reste von unserem Baby (egal ob mit Fleisch oder vegetarisch...).

    Was mich an der zitierten Studie so irritiert hatist, dass die pro Kopf angegebene Kilogrammzahl alles beinhaltet hat- auch sog. "nicht vermeidbare" Reste wie Bananenschalen und Hühnerknochen. Also für so etwas gibt es ja gar keine Verwertungsmöglichkeit mehr....

  6. #6

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    Standard Wenn das Müsli nicht schmeckt...

    Ich muss zum Beispiel auch immer viel wegwerfen, was den Freunden meiner Kinder nicht schmeckt, wenn sie bei uns zu Besuch sind. Da wird sich dann eines der fünf verschiedenen Müslisorten ausgesucht, das wir haben und dann: "Das schmeckt mir doch nicht" - und der Teller ist mindestens halb gefüllt. Also weg damit. So passiert mir das aber auch bei den eigenen Kindern oft - und aufgeweichtes Müsli mag ich dann auch nicht mehr weiter aufheben oder gar aufessen...

  7. #7

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    ich will grundsätzlich nichts aufessen müssen, was jemand anderer nicht mehr mag! ich möchte nämlich nicht irgendwann durch die gegend kugeln, und außerdem will ich den gewöhnungseffekt vermeiden, von wegen "wenn ich es nicht mehr will, macht ja nichts, mama oder papa ißt es schon!" klar läßt sich das nicht immer durchhalten, aber gerade wenn es ums probieren geht, rücke ich grundsätzlich nur winzige mengen raus. wenns dann schmeckt, gibts mehr, wenn nicht, muß ich nur moleküle wegschmeißen!
    gibts eigentlich auch studien darüber, was alles weggeschmissen wird, BEVOR es überhaupt in den handel kommt? z.b. weil es irgendwelche bescheuerten richtlinien nicht erfüllt?

  8. #8
    Avatar von ponymaedchen
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    Oh, das kenn ich auch. Unser Familienvater beseitigt klaglos nicht mehr gewollte Müslis was aber langfristig nur dazu führt, dass immer mehr "nicht mehr gewolltes" entsteht! Da muss man leider mal schimpfen und ein paar Müslis in den Biomüll tun, damit erledigt sich das Problem am nachhaltigsten. Und "ich bin satt"-Brot bzw Getränke konsequent bei der nächsten Mahlzeit wieder servieren

  9. #9

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    Standard

    Hallo!
    Leider muss ich immer mal wieder feststellen, dass ich doch mehr wegschmeisse, als ich eigentlich möchte. Ich versuche aber schon bewusst einzukaufen und nur Sachen zu kaufen, die auch gebraucht werden, dann werden sie auch zeitnah verbraucht. Aber plötzlich wird eine bestimmte Sorte Joghurt, die vorher begehrt war, nicht mehr gegessen und steht ewig im Kühlschrank rum. Mindesthaltbarkeitsdatum ist für mich nur ein Richtwert, wenn die Sachen noch gut aussehen und riechen, dann werden sie natürlich auch noch hinterher verbraucht.
    Für vergessene Schulbrote, die erst am nächsten Morgen aus der Tasche auftauchen (eigentlich sollen die Kinder sie dann abends essen), wenn das neue Brot eingepackt wird, haben wir eine Spardose in der Küche stehen. (Nein nicht für das Brot ), es müssen dann nämlich 2,00 Euro gezahlt werden und das Geld geht dann wenn die Spardose voll ist an Brot für die Welt. Es kann nicht angehen, dass unsere Kinder so nachlässig mit ihrem Brot sind und eine zeitlang hatte es echt überhand genommen, gerade der Große hatte es sehr übertrieben. Die Kinder finden die Idee gut, mittlerweile brauchen sie nur noch selten zahlen, stecken aber ab und zu freiwillig Kleingeld für den guten Zweck in die Spardose

  10. #10

    Standard

    Zitat Zitat von frarike Beitrag anzeigen
    Hallo!
    Leider muss ich immer mal wieder feststellen, dass ich doch mehr wegschmeisse, als ich eigentlich möchte. Ich versuche aber schon bewusst einzukaufen und nur Sachen zu kaufen, die auch gebraucht werden, dann werden sie auch zeitnah verbraucht. Aber plötzlich wird eine bestimmte Sorte Joghurt, die vorher begehrt war, nicht mehr gegessen und steht ewig im Kühlschrank rum. Mindesthaltbarkeitsdatum ist für mich nur ein Richtwert, wenn die Sachen noch gut aussehen und riechen, dann werden sie natürlich auch noch hinterher verbraucht.
    Für vergessene Schulbrote, die erst am nächsten Morgen aus der Tasche auftauchen (eigentlich sollen die Kinder sie dann abends essen), wenn das neue Brot eingepackt wird, haben wir eine Spardose in der Küche stehen. (Nein nicht für das Brot ), es müssen dann nämlich 2,00 Euro gezahlt werden und das Geld geht dann wenn die Spardose voll ist an Brot für die Welt. Es kann nicht angehen, dass unsere Kinder so nachlässig mit ihrem Brot sind und eine zeitlang hatte es echt überhand genommen, gerade der Große hatte es sehr übertrieben. Die Kinder finden die Idee gut, mittlerweile brauchen sie nur noch selten zahlen, stecken aber ab und zu freiwillig Kleingeld für den guten Zweck in die Spardose
    Ich habe gerade die Schränke in der Küche ausgemistet und mal wieder durchgeputzt. Erschreckend was sich da alles noch an Tee, Backpulver, Sahnesteiff.... verbirgt was schon abgelaufen ist. Da habe ich jetzt schon ein schlechtes Gewissen und habe mir vorgenommen vorm einkaufen zu gucken ob ich die Sachen noch habe oder brauche.
    Die Idee mit der Spardose finde ich gut. Das werde ich glaube ich auch einführen.

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