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Thema: Betreuungsgeld!

  1. #1

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    Standard Betreuungsgeld!

    Hier mal was für alle Betreuungsgeldgegner:

    http://www.freiewelt.net/nachricht-9...notwendig.html

    Ich finde es passt gar nicht zu Jako-o auf Facebook so eindeutig Stellung gegen das Betreuungsgeld zu nehmen - ein dickes "Gefällt mir überhaupt nicht"!!!

    Man kann ja denken was man will und jeder hat die Freiheit sich darüber zu äußern, aber zu einer Firma wie Jako-o, die die Kinder und deren Förderung in den Fordergrund stellt, passt es einfach nicht dagegen Stellung zu nehmen.

  2. #2

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    versteh ich nicht - wenn man FÜR die förderung von kindern ist, soll man FÜR das betreuungsgeld sein, das die kinder aus den kigas raushalten soll?

  3. #3

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    Ich denke auch nicht, das das Betreuungsgeld etwas für die Kinder bringt. Das ist höchstens noch ein Grund mehr das Kind / die Kinder nicht in den Kiga zu bringen (den manche Kinder ganz bestimmt sehr gut gebrauchen können um "schulreif" zu werden).

  4. #4
    Avatar von elseken
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    Eigentlich hatte ich mir so vorgenommen mich auf die Finger zu setzen und nichts zum Betreuungsgeld zu schreibe
    Ich finde die Diskussion wie sie gerade auf der jako-o fb Seite läuft so unsinnig.

    Fakt ist, ein einklagbares Versprechen wird nicht eingehalten. Den Kinderbetreuungsplatz unter 3 können die meisten Kommunen nicht verlässlich anbieten. Die haben Angst sich nun mit -berechtigten- Klagen rumärgern zu müssen, also wird versucht mit dem Betreuungsgeld den Bedarf runterzukaufen.

    Das hat alles rein gar nicht mit Kinder unter 3 gehören zu den Eltern zu tun, und ähnlichen -zu hinterfragenden- Ansichten.

    Die Umsetzung ist in meinen Augen eine enorme Geldverschwendung nach dem Gieskannenprinzip. Kleine Anerkennung hin oder her. Allen die Betreuungsgeld erhalten sei es gegönnt, aber eigentlich gleich es nicht mal den Wertverlust des Kindergeldes dank Inflation aus.

    Und den Kindergärten, Krippen und Schulen fehlt Geld ohne Ende, und hier würde es ganz sicher sinnvoll eingesetzt werden können und nicht viele kleine Privathaushaltslöcher stopfen und ein kleine Zeichen der Anerkennung darstellen, von den Verwaltungskosten, damit das Geld in den anspruchsberechtigten Familien landet, ganz abgesehen.

    Ach ja, und wie ist jetzt der Stand der Dinge für Familien die AlgII empfangen? Da wird das Geld glaube ich auf den Grundbedarf angerechnet. Verdienen diese Mütter weniger Anerkennung?

  5. #5

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    Fakt ist, ein einklagbares Versprechen wird nicht eingehalten. Den Kinderbetreuungsplatz unter 3 können die meisten Kommunen nicht verlässlich anbieten. Die haben Angst sich nun mit -berechtigten- Klagen rumärgern zu müssen, also wird versucht mit dem Betreuungsgeld den Bedarf runterzukaufen.

    Und den Kindergärten, Krippen und Schulen fehlt Geld ohne Ende, und hier würde es ganz sicher sinnvoll eingesetzt werden können und nicht viele kleine Privathaushaltslöcher stopfen und ein kleine Zeichen der Anerkennung darstellen, von den Verwaltungskosten, damit das Geld in den anspruchsberechtigten Familien landet, ganz abgesehen.

    Ach ja, und wie ist jetzt der Stand der Dinge für Familien die AlgII empfangen? Da wird das Geld glaube ich auf den Grundbedarf angerechnet. Verdienen diese Mütter weniger Anerkennung?
    du sprichst mir aus der seele! und hartz IV-empfängerinnen bekommen "natürlich" mal wieder nichts ab. die sollen halt sehen, wie sie ihre brut von dem einen euro oder so pro tag, der dafür vorgesehen ist (ich glaube mal gelesen zu haben, daß es sogar noch weniger ist), satt und betreut bekommen...
    Geändert von paulina08 (06.06.2012 um 20:23 Uhr)

  6. #6

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    ... und jetzt muß ich doch auch noch was zu diesem "interview" aus deinem link schreiben: ich finde es unglaublich, wie hier müttern ein schlechtes gewissen mit biologistischem quatsch eingeredet werden soll!! von wegen, krippenkinder produzieren zuviel von irgendeinem streßhormon und werden dann aggressive jugendliche! was ist denn das bitte?? mütter, bleibt zu hause und überlaßt die arbeitsplätze euren männern, sonst seid ihr schuld, wenn eure kinder später leute verprügeln?!

  7. #7
    Avatar von ponymaedchen
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    Ich will jetzt keine doofe Neiddiskussion schüren, aber bei uns bringen viele Hartz IV-Mütter ihre Kinder ab dem 1. Geburtstag in den Kiga und das Jugendamt zahlt den Platz. Was für die Kinder vermutlich nicht die schlechteste Lösung ist. Bei uns in der Gegend scheint mir oft die Schicht, die so etwas über Hartz IV läuft, am prekärsten. Z.B. gibt es Zuschuss zum Schulessen nur noch für die Ärmsten usw.
    Was eben wieder den fatalen Eindruck erweckt, dass arbeiten gehen nicht lohnt. Achtung - ich will wie gesagt nicht auf den Ärmsten rumdreschen - ich kenne auch genügend Hartz IV-beziehende Menschen, die sie wirklich um Arbeit bemühen und keine bekommen. Aber diese tausenderlei Beihilfen für Familien sind wirklich alle unpassend und ein riesiger Bürokratismus. Ich denke auch, die Kigas und Schulen könnten mit dem Geld viel notwendige Arbeit leisten. Und auch Erzieherinnen hätten viel ! mehr Anerkennung verdient.
    Geändert von ponymaedchen (07.06.2012 um 07:31 Uhr)

  8. #8

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    gerade für kinder aus "schwierigen" verhältnissen ist der kiga doch oft der einzige ort, an dem sie mal ein bißchen normalität und eine freundliche atmosphäre erleben können! da ist es mir doch wurscht, wer den platz zahlt, es geht um die kinder! in unserem kiga sind auch ein paar, die mir einfach nur leid tun, wenn ich mitbekomme, wie ihre (meistens) mütter mit ihnen umgehen, kaum, daß sie aus dem kiga draußen sind. dann würde ich sie am liebsten immer gleich adoptieren... und wenn ich mir vorstelle, daß die dann "dank" betreuungsgeld bald zu hause bleiben müssen... da wird mir fast schlecht!
    und was die erzieherinnen angeht, von anerkennung kann man auch nicht abbeißen, die hätten vor allem viel mehr GELD verdient!

  9. #9
    Avatar von ponymaedchen
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    Ähm, genau das hatte ich doch geschrieben - dass es wohl die beste Lösung ist... und mit Anerkennung hatte ich auch keine Urkunde gemeint, es gibt auch "finanzielle Anerkennung"...

  10. #10

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    Es muß jeder für sich entscheiden, wann und wo er sein Kind in die Betreuung gibt.
    Da aber momentan immer nur gegen das Betreuungsgeld gewettert wird und die Mamas die daheim bleiben wollen als Heimchen am Herd verschriehen werden, wollte ich auch mal aufzeigen das es auch gegenteilige Meinungen zur frühkindlichen Betreuung gibt!
    Ich würde übrigens auch ohne Betreuungsgeld 3 Jahre zuhause bleiben. Da es bei uns gar nicht die Möglichkeit gibt, das Kind unter 2 Jahre irgendwo unterzubringen. Da ist von der Politik einfach zu viel versprochen worden und die Mamas bzw. die Kinder müssen es jetzt ausbaden bzw. werden gegeneinander ausgespielt, da steckt wohl auch ein bißchen "böse" Absicht dahinter.

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